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Vor Heimspiel gegen Hertha BSC: Schärfe, Gier und ein Extralob für Talent Scholl

News Vor Heimspiel gegen Hertha BSC: Schärfe, Gier und ein Extralob für Talent Scholl

Quelle: Fabian Strauch/dpa

Abwehrtalent Paul Scholl hat die Personalsorgen in der Defensive des Karlsruher SC genutzt und sich in den Vordergrund gespielt. Vom Trainer erhielt er vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC ein Extralob.

Angesichts der großen Personalprobleme in der Abwehrzentrale spielt sich beim Karlsruher SC das Talent Paul Scholl immer mehr in den Vordergrund. Der 19 Jahre alte Innenverteidiger dürfte nach seinen starken Leistungen kurz vor und nach der Winterpause wohl auch im Zweitliga-Heimspiel gegen Hertha BSC (13.00 Uhr/Sky) in der Startelf stehen. «Er erntet jetzt ein bisschen das, was er sich im ersten halben Jahr erarbeitet hat», sagte KSC-Trainer Christian Eichner.

Der Innenverteidiger ist im vergangenen Sommer aus dem Nachwuchs des FC Bayern München nach Karlsruhe gekommen und hat sich «sehr bodenständig und stabil» präsentiert, wie Eichner erklärte. Da zurzeit in Christoph Kobald, Nicolai Rapp und Marcel Beifus gleich drei Innenverteidiger verletzt ausfallen, rückte Scholl in den Vordergrund und nutzte seine Chance.

Beim 2:2 in Bochum kurz vor Weihnachten sowie beim 2:0-Sieg bei Preußen Münster zum Jahresauftakt stand Scholl, der nicht verwandt ist mit dem früheren Bayern-Star und KSC-Profi Mehmet Scholl, die ersten beiden Male in der Startelf und überzeugte. Der erst vergangene Woche vom FC St. Gallen ausgeliehene Stephan Ambrosius, der in der Abwehr außen und innen spielen kann, wird wohl zunächst auf der Bank sitzen. Der gebürtige Hamburger spielte schon von 2022 bis 2023 für den KSC.

 

Eichner fordert gegen Hertha BSC «Schärfe und Gier»

Nach dem Ende einer wochenlangen Negativserie in Münster erwartet Eichner im ausverkauften Stadion im Wildpark ein anspruchsvolles Duell mit Hertha BSC, die noch in den Aufstiegskampf der Liga eingreifen will. Der 43-Jährige forderte daher «Schärfe und Gier in absoluter Reinform» von seiner Mannschaft. «Entscheidend ist es, Zweikämpfe anzunehmen und über die Spieldauer die eigene fußballerische Stärke durchzusetzen.»

Neben Abwehrspieler Scholl machte in der Offensive ein weiteres Talent wieder auf sich aufmerksam: Nach langer Verletzungspause gab der ebenfalls erst 19 Jahre alte Angreifer Louis Ben Farhat in Münster ein gelungenes Comeback – und will nun auch die Hertha-Abwehr unter Druck setzen.

 

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