Spieltag 9 | Zweite Liga
KSC will in Darmstadt Ausrufezeichen setzen – Bangen um Fröde

Spieltag 9 | Zweite Liga KSC will in Darmstadt Ausrufezeichen setzen – Bangen um Fröde

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Abendstimmung, Flutlicht und ein Auswärtsspiel am Böllenfalltor – auf den KSC wartet kurz vor der Länderspielpause noch einmal ein ganz besonderes Duell: Am Freitag, 04. Oktober, geht es zum SV Darmstadt 98. Anpfiff der Begegnung ist um 18:30 Uhr.

Mit offenem Visier gegen Darmstadt 98

Philipp Hofmann hat zuletzt Werbung in eigener Sache gemacht. Nach seinem Tor gegen den 1. FC Heidenheim hofft der Stürmer des KSC auch am Freitagabend beim SV Darmstadt 98 (Anpfiff 18.30 Uhr) auf einen Startelfeinsatz. „Wir wollen dort natürlich etwas holen, ein gutes Spiel machen und wieder als kompakte Einheit auftreten“, gibt der 26-Jährige am Mittwoch bei der Spieltags-Pressekonferenz die Marschrichtung aus.

 

Philipp Hofmann (KSC 33) schießt den Ball.

 

„Es ist auch wichtig, dass wir uns gut in die Länderspielpause verabschieden. Ein Sieg wäre optimal“, weiß Hofmann. „Daher gehen wir mit offenem Visier in die Begegnung rein.“

 

Schwartz erwartet einen harten Brocken Arbeit

Auch KSC-Cheftrainer Alois Schwartz betonte, dass man „vor der Länderspielpause noch einmal ein Ausrufezeichen setzen“ wolle. Einfach werde dies nicht, auch wenn die Brust bei den Gästen nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage breit ist. „Die Formkurve hat bei Darmstadt in den letzten Spielen nach oben gezeigt. Sie haben nur nicht die Ergebnisse eingefahren. Deswegen haben sie jetzt sieben Punkte, könnten aber auch locker den ein oder anderen Zähler schon mehr haben“, erklärte Schwartz.

 

KSC-Cheftrainer Alois Schwartz. | Quelle: Caro Reisenauer

 

Er selbst hatte Darmstadt gegen den 1. FC Nürnberg beobachtet: „Da kommt ein harter Brocken auf uns zu – ein typisches Zweitligaspiel, in dem wir alles abrufen müssen.“

 

KSC-Abräumer Fröde droht auszufallen

Personell hatte Schwartz zwei Tage vor dem Auswärtsspiel keine guten Neuigkeiten. Weiterhin muss der KSC ohne Damian Roßbach in der Verteidigung auskommen. Dazu droht auch ein Ausfall von Lukas Fröde, der krank ist. „Ihm geht es nicht so gut, er kann heute nicht im Training mitwirken“, erklärte der Coach am Mittwoch. „Hoffentlich hat er nur etwas falsches gegessen und es ist kein Virus.“

 

Lukas Fröde und Alois Schwartz vor DFB-Pokal gegen Hannover

Lukas Fröde und KSC-Cheftrainer Alois Schwartz vor dem DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96. | Quelle: Reisenauer

 

Alternativen bieten sich im Kader des KSC laut Schwartz aber einige: Alexander Groiß oder Christoph Kobald könnten beide im defensiven Mittelfeld ran. Aber auch eine Doppel-Sechs mit Marvin Wanitzek und Manuel Stiefler ist für den Karlsruher Trainer möglich: „Da haben wir schon gute Möglichkeiten.“

 

meinKA ist am Freitagabend in Darmstadt vor Ort und berichtet live aus dem Stadion am Böllenfalltor.

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