Corona in Baden-Württemberg
Baden-Württemberg stellt 900.000 Euro für Schwimmkurse zur Verfügung

Corona in Baden-Württemberg Baden-Württemberg stellt 900.000 Euro für Schwimmkurse zur Verfügung

Quelle: Rolf Vennenbernd

Nach Schätzungen der baden-württembergischen Schwimmverbände haben etwa 100.000 Kinder seit Beginn der Corona-Pandemie nicht oder nicht sicher schwimmen gelernt.

Mit Zuschüssen für Schwimmkurse will das Sportministerium nun gegensteuern: Das neu aufgelegte «Corona bedingte Sofortprogramm zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit» habe ein Volumen von 900.000 Euro, teilte Sportministerin Theresa Schopper (Grüne) am Freitag mit.

Partner seien die Schwimmverbände und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). «Auch unsere Kleinsten durften aufgrund der Pandemie lange nicht in die Bäder. Deshalb war es für viele schlicht nicht möglich, sicher Schwimmen zu lernen oder sich gut ans Wasser zu gewöhnen», sagt Schopper laut Mitteilung.

Anträge für das Förderprogramm können dem Ministerium zufolge Schwimmvereine, DLRG-Ortsgruppen sowie private Anbieter mit Sitz in Baden-Württemberg von 21. Juni an stellen. Das Programm ist demnach befristet und endet am 30. November. Gefördert würden Anfängerkurse mit einer Gruppengröße von mindestens sechs bis maximal elf Kindern bis zu einem Alter von einschließlich 13 Jahren, hieß es.

 

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