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Klimabewusstes Einkaufen leicht gemacht
Einkaufen und Klima schützen – so geht´s

Klimabewusstes Einkaufen leicht gemacht Einkaufen und Klima schützen – so geht´s

Quelle: Pixabay

Die Notwendigkeit zum Klimaschutz ist in aller Munde. Doch oft ist gar nicht klar, was jeder Einzelne tatsächlich tun kann. Wer die folgenden Tipps beim nächsten Einkauf berücksichtigt, kann seinen Einfluss aufs Klima minimieren und dabei noch sparen.

Kartoffeln statt Reisbeilage

Wer das Klima schützen will, legt statt Pasta und Reis die gute alte Kartoffel auf den Teller. Das Klima belastet kaum eine Beilage so sehr wie der wasserhungrige und aus dem Ausland importierte Reis. Für ein Kilo Reis auf deutschen Tellern werden 6,2 Kilogramm Treibhausgase in die Atmosphäre entlassen. Die konventionelle Kartoffel setzt gerade einmal 200 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilo frei und liegt damit noch deutlich vor Pasta, für die etwa 1,7 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilo produziert werden.

 

Butter und andere Milchprodukte einschränken

Milchprodukte haben eine schlechte Klimabilanz. Besonders augenfällig wird das bei Butter. Sagenhafte 23,8 Kilogramm CO2-Äquivalente fallen bei der Produktion eines Kilos Butter an. Besser ist es, auf pflanzliche Alternativen wie Margarine umzusteigen. Deren Bilanz fällt mit 1,35 Kilo produzierter Treibhausgase pro Kilogramm deutlich günstiger aus. Ähnliches gilt für andere Milchprodukte wie Käse, Joghurt und reine Milch, bei denen pflanzlich produzierte vegane Alternativen deutlich besser dastehen.

 

Weniger Fleisch für besseres Klima

Fleisch ist so schlecht für die Umwelt, wie kaum ein anderes Lebensmittel. Entsprechend sind an dieser Stelle beim klimabewussten Konsum die größten Erfolge zu erzielen. Für wen der vollständige Umstieg zu einer vegetarischen oder gar veganen Lebensweise undenkbar ist, der kann auch mit kleinen Schritten viel bewirken. Warum nicht zumindest gelegentlich einen vegetarischen Tag einlegen, und auf Fleisch und Wurst verzichten und damit zugleich im Sinne des Klimas und des Tierwohls handeln?

 

Bewusst einkaufen – saisonal und regional

Saisonales und regionales Shoppen verhindert unnötigen Ausstoß von Treibhausgasen für den überregionalen Transport und energieintensiven winterlichen Anbau. Es gilt daher, auf die Erdbeere im Winter lieber zu verzichten, und sich stattdessen die Vorfreude auf das Sommergemüse zu gönnen und damit auch dem Klima etwas Gutes zu tun.

 

Nein zu Fast Fashion – Kleidung länger tragen

Für den Trend der Fast Fashion werden Kleidungsstücke oft billig produziert und verursachen mit bis zu einer Milliarde Tonnen CO2-Ausstoß mehr Treibhausgase als der globale Flugverkehr und die Schifffahrt zusammen. Kleidung mehrmals anzuziehen, kann daher enorm zu Klimaschutz beitragen. Wer das Innere seines Kleiderschranks dennoch regelmäßig durchwechseln möchte, wird auf Flohmärkten, Kleiderkreiseln und Tauschbörsen fündig und kann dort anderen mit seiner abgelegten Kleidung noch eine Freude machen.

 

Recycling unterstützen und Wegwerfware vermeiden

Fast schon ein Klassiker aber auch heute noch so wahr wie eh und je – Wiederverwenden statt wegschmeißen schont die Ressourcen und die Umwelt. Recyclingpapier spart im Vergleich zur herkömmlichen Variante 60 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser. Auch wer für seinen Coffee-to-go einen wiederverwendbaren Becher mitbringt und auf Einwegbecher verzichtet, kann viel bewegen. Denn immerhin entfallen etwa 100.000 Tonnen der jährlichen CO2-Produktion Deutschlands auf diese Wegwerfware.

 

Second Hand und Sharing unterstützen

Auch bei elektrischen Geräten und Haushaltsgegenständen ist es sinnvoll, sich vor einer Neuanschaffung zu fragen, ob sie wirklich sinnvoll ist. Nicht immer ist ein Upgrade auf ein aktuelles Modell wirklich notwendig. Reparaturen sind häufig kosten- und ressourcengünstiger und schützen damit das Klima. Steht ein Kauf an, sind Second-Hand-Optionen einem Neukauf oft vorzuziehen.

 

Auf Schnittblumen verzichten – selbst pflücken

Ein Blumenstrauß ist ein vergängliches Vergnügen, welches nicht nur Kosten im Geldbeutel verursacht, sondern auch dem Klima teuer zu stehen kommt. Denn bis zu 80 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen werden aus Ecuador, Äthiopien, Tansania und Kenia CO2-intensiv um die halbe Welt geschifft. Schlimmer sind da nur noch die in Gewächshäusern herangezogenen Blumen aus den Niederlanden. Wer auf den floralen Schmuck dennoch nicht verzichten mag, pflückt am besten selbst.

 

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