Klimabewusstes Einkaufen leicht gemacht
Beim Einkaufen das Klima schützen: 8 hilfreiche Tipps!

Klimabewusstes Einkaufen leicht gemacht Beim Einkaufen das Klima schützen: 8 hilfreiche Tipps!

Quelle: Pixabay

Die Notwendigkeit zum Klimaschutz ist in aller Munde. Doch oft ist gar nicht klar, was jeder Einzelne tatsächlich tun kann. Wer die folgenden Tipps beim nächsten Einkauf berücksichtigt, kann seinen Einfluss aufs Klima minimieren und dabei noch sparen.

1 | Kartoffeln essen statt Reisbeilage

Wer das Klima schützen will, legt statt Pasta und Reis die gute alte Kartoffel auf den Teller. Das Klima belastet kaum eine Beilage so sehr wie der wasserhungrige und aus dem Ausland importierte Reis.

Für ein Kilo Reis auf deutschen Tellern werden 6,2 Kilogramm Treibhausgase in die Atmosphäre entlassen. Die konventionelle Kartoffel setzt gerade einmal 200 Gramm CO2-Äquivalente pro Kilo frei und liegt damit noch deutlich vor Pasta, für die etwa 1,7 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilo produziert werden.

 

2 | Butter & andere Milchprodukte einschränken

Milchprodukte haben eine schlechte Klimabilanz. Besonders augenfällig wird das bei Butter. Sagenhafte 23,8 Kilogramm CO2-Äquivalente fallen bei der Produktion eines Kilos Butter an. Besser ist es, auf pflanzliche Alternativen wie Margarine umzusteigen.

Deren Bilanz fällt mit 1,35 Kilo produzierter Treibhausgase pro Kilogramm deutlich günstiger aus. Ähnliches gilt für andere Milchprodukte wie Käse, Joghurt und reine Milch, bei denen pflanzlich produzierte vegane Alternativen deutlich besser dastehen.

 

3 | Weniger Fleisch für besseres Klima

Fleisch ist so schlecht für die Umwelt, wie kaum ein anderes Lebensmittel. Entsprechend sind an dieser Stelle beim klimabewussten Konsum die größten Erfolge zu erzielen.

Für wen der vollständige Umstieg zu einer vegetarischen oder gar veganen Lebensweise undenkbar ist, der kann auch mit kleinen Schritten viel bewirken. Warum nicht zumindest gelegentlich einen vegetarischen Tag einlegen, und auf Fleisch und Wurst verzichten und damit zugleich im Sinne des Klimas und des Tierwohls handeln?

 

4 | Bewusst einkaufen – saisonal & regional

Saisonales und regionales Shoppen verhindert unnötigen Ausstoß von Treibhausgasen für den überregionalen Transport und energieintensiven winterlichen Anbau.

Es gilt daher, auf die Erdbeere im Winter lieber zu verzichten, und sich stattdessen die Vorfreude auf das Sommergemüse zu gönnen und damit auch dem Klima etwas Gutes zu tun.

 

5 | Nein zu „Fast-Fashion“ – Kleidung länger tragen

Für den Trend der Fast Fashion werden Kleidungsstücke oft billig produziert und verursachen mit bis zu einer Milliarde Tonnen CO2-Ausstoß mehr Treibhausgase als der globale Flugverkehr und die Schifffahrt zusammen. Kleidung mehrmals anzuziehen, kann daher enorm zu Klimaschutz beitragen.

Wer das Innere seines Kleiderschranks dennoch regelmäßig durchwechseln möchte, wird auf Flohmärkten, Kleiderkreiseln und Tauschbörsen fündig und kann dort anderen mit seiner abgelegten Kleidung noch eine Freude machen.

 

6 | Recycling unterstützen & Wegwerfware vermeiden

Fast schon ein Klassiker aber auch heute noch so wahr wie eh und je – Wiederverwenden statt wegschmeißen schont die Ressourcen und die Umwelt. Recyclingpapier spart im Vergleich zur herkömmlichen Variante 60 Prozent Energie und 70 Prozent Wasser.

Auch wer für seinen Coffee-to-go einen wiederverwendbaren Becher mitbringt und auf Einwegbecher verzichtet, kann viel bewegen. Denn immerhin entfallen etwa 100.000 Tonnen der jährlichen CO2-Produktion Deutschlands auf diese Wegwerfware.

 

7 | Second Hand und Sharing unterstützen

Auch bei elektrischen Geräten und Haushaltsgegenständen ist es sinnvoll, sich vor einer Neuanschaffung zu fragen, ob sie wirklich sinnvoll ist. Nicht immer ist ein Upgrade auf ein aktuelles Modell wirklich notwendig.

Reparaturen sind häufig kosten- und ressourcengünstiger und schützen damit das Klima. Steht ein Kauf an, sind Second-Hand-Optionen einem Neukauf oft vorzuziehen.

 

8 | Auf Schnittblumen besser verzichten

Ein Blumenstrauß ist ein vergängliches Vergnügen, welches nicht nur Kosten im Geldbeutel verursacht, sondern auch dem Klima teuer zu stehen kommt. Denn bis zu 80 Prozent der in Deutschland verkauften Schnittblumen werden aus Ecuador, Äthiopien, Tansania und Kenia CO2-intensiv um die halbe Welt geschifft.

Schlimmer sind da nur noch die in Gewächshäusern herangezogenen Blumen aus den Niederlanden. Wer auf den floralen Schmuck dennoch nicht verzichten mag, pflückt am besten selbst.

 

Mehr Ratgeber

Redaktionstipp

Gegen die Frühjahrsmüdigkeit: 5 Tipps für mehr Energie im Frühling

Viele kennen es: Kaum ist der Frühling da, sollte der "Winterschlaf" eigentlich beendet sein, doch irgendwie kommt man nicht so richtig in die Gänge. Um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken, hat meinKA fünf hilfreiche Tipps gegen die Müdigkeit.

International Day of Clean Air for blue skies: 5 Tipps für saubere Luft!

Am Montag, den 07. September 2020 findet zum ersten Mal der "International Day of Clean Air for blue skies" statt. Zu diesem Anlass gibt die Stadt Karlsruhe nun fünf Tipps, wie die Bewohner der Fächerstadt, ganz einfach, für saubere Luft sorgen können.

Mücken, Wespen & Co. - 7 Tipps gegen Insekten im Sommer

Der Karlsruher Sommer ist traumhaft! Doch die warmen Tage und lauen Sommernächte lassen auch die schwirrenden Plagegeister aktiv werden. Glücklicherweise gibt es einige Tricks, um sie sich vom Leib zu halten. meinKA weiß, was gegen Insekten hilft.

Briefmarken verkaufen - Tradition seit 1840

Briefmarken Verkaufen: Tradition seit 1840

Die Geschichte der Briefmarkenkunde reicht in das Jahr 1840 zurück, als in England die erste Briefmarkenmarke der Welt mit dem Namen „One Penny Black“ hergestellt wurde.

Was hilft gegen Schnarchen?

Was hilft gegen Schnarchen?

Das Schnarchen wird in der medizinischen Fachsprache Rhonchopathie genannt. Beim Schlafen atmet der Mensch fast ausschließlich durch die Nase. Was dagegen hilft, Tipps und Tricks - hier im meinKA Artikel!




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

100%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.