News aus Baden-Württemberg
Erstaufnahme-Plätze für Geflüchtete müssen ausgebaut werden

News aus Baden-Württemberg Erstaufnahme-Plätze für Geflüchtete müssen ausgebaut werden

Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild
dpa

Baden-Württemberg muss bis 2026 voraussichtlich rund 27.300 neu ankommende Geflüchtete jährlich in Erstaufnahmeeinrichtungen unterbringen und will die Plätze dort für die Menschen massiv aufstocken.

Mittelfristig müssten etwa 9000 dauerhaft zur Verfügung stehende sogenannte Regelplätze zusätzlich geschaffen werden, heißt es aus dem Justizministerium. Neue Standorte für die Erstaufnahme sind damit nötig. Denn mit den bisherigen Kapazitäten ist das nur mithilfe von Notunterkünften machbar: Aktuell gibt es den Angaben zufolge rund 6300 Regelplätze; 7300 wurden in vorübergehenden Notunterkünften aufgebaut. Nötig seien also, ausgehend von einem durchschnittlichen Aufenthalt der Menschen von fünf Monaten, insgesamt 15.000 Plätze. «Diese Berechnungen sind Bestandteil der Konzeption zur Neugestaltung der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Baden-Württemberg, mit der sich das Kabinett befassen wird», heißt es weiter. Am 27. Februar soll die Kabinettsvorlage diskutiert werden.

«Wir wollen in Baden-Württemberg dahin kommen, dass Menschen länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben, bevor sie in die Kommunen weitergeleitet werden», sagt dazu Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges (CDU). Kommunen sollten, zügige Asylverfahren vorausgesetzt, entlastet werden: Indem Menschen möglichst erst dann in der Fläche verteilt werden, wenn sie eine Bleibeperspektive haben. Das Land habe zwar keinen Einfluss auf die Zugangszahlen, betonte Gentges. Was es aber tun könne, «ist für ein effizientes Aufnahmesystem zu sorgen. Dafür brauchen wir funktionierende Erstaufnahmeeinrichtungen(..)».

 

Weitere Nachrichten

Karlsruher SC verliert bei Eichner-Abschied

Christian Eichner muss in seinem letzten Spiel als Karlsruher Trainer eine Niederlage hinnehmen. Den ersten Dämpfer gibt es gegen den VfL schon nach wenigen Minuten.

Rheinstrandbad Rappenwört

Doch keine Schließung: Halbseitige Rheinstrandbad-Öffnung ab Pfingstferien

Das Rheinstrandbad in Karlsruhe wird zunächst nicht, wie im Zuge der Haushaltsberatungen vorgeschlagen, für zwei Jahre komplett schließen. Wie die Stadt Karlsruhe mitteilt, solle eine halbseitige Öffnung des Freibades ab den Pfingstferien erfolgen.

Karlsruhe ist Spitzenreiter: Das kostet das Parken in den Städten im Südwesten

Der Parkdruck steigt gerade in größeren Städten im Land. Was einzelne Kommunen in Baden-Württemberg von Autofahrern verlangen – und wer der Spitzenreiter ist.

Warnstreiks an Unikliniken - Einschränkungen erwartet

Warnstreiks an vier Unikliniken im Land kommende Woche: Die Notfallversorgung soll zwar gesichert bleiben – bei geplanten Eingriffen und Terminen könnte es aber zu Verzögerungen kommen.

1,8 Tonnen-Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft

Ausnahmezustand in Pforzheim wegen eines Blindgängers: Nach einer umfangreichen Evakuierungsaktion entschärfen Experten eine der größten Weltkriegsbomben.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.