Corona in Baden-Württemberg
Gesundheitsämter haben Probleme mit Datenübermittlung

Corona in Baden-Württemberg Gesundheitsämter haben Probleme mit Datenübermittlung

Quelle: Matthias Balk

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben aktuell Probleme bei der Übermittlung von Corona-Daten mittels der Software des Robert Koch-Instituts (RKI).

Die Folge sind etwa Doppelübermittlungen oder auch nur teilweise übermittelte Daten, wie ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag bekanntgab. Nicht alle Landkreise seien aber von dem Problem betroffen.

Ursache der Probleme ist demnach ein Update der RKI-Software, das in der vorigen und dieser Woche erfolgt sei. Dieses habe zu Fehlermeldungen in einigen Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg geführt. In dem am Mittwoch veröffentlichen Lagebericht des Landesgesundheitsamts war zudem ersichtlich, dass zuletzt ein großer Teil der aktuell gemeldeten Infektionsfälle Nachmeldungen waren.

Zusätzlich zu den Software-Problemen haben die Gesundheitsämter im Südwesten nach Angaben des Sprechers derzeit ein stark erhöhtes Fallaufkommen zu bearbeiten. Die zu übermittelnde Datenmenge führe stellenweise zu Verzögerungen im Webserver des RKI. Das könne zu verzögerten, lückenhaften oder teilweise gänzlich fehlenden Übermittlungen aus den Gesundheitsämtern führen. Dies sei in den vergangenen Tagen teilweise der Fall gewesen.

 

Weitere Nachrichten

Pilotprojekt: So viele Knöllchen könnte Mannheim mit Scan-Auto verteilen

Blockierte Feuerwehrzufahrten, zugeparkte Radwege: Mannheim hat Parksünder mit einem Scan-Auto aufgespürt – und ist zufrieden. Was die Stadt jetzt plant und warum «Schwarzparker» noch sicher sind.

Streicheln statt Schweigen - Wie Hunde im Gerichtssaal helfen

Tierische Unterstützung vor Gericht: Speziell ausgebildete Hunde helfen Missbrauchsopfern bei der Aussage – wie das den Rechtsstaat stärken kann.

Karlsruhe gibt Vorwarnung vor Hochwasser: Dauerregen trifft Region um Donau

Dauerregen sorgt in Teilen Baden-Württembergs für steigende Pegel. Die Hochwasserzentrale in Karlsruhe richtet sich vorsichtshalber an die Bevölkerung an der oberen Donau.

Akute Wohnungsnot: Zahl der Hilfesuchenden auf Rekordniveau

Die Preise steigen, der Wohnraum wird immer knapper: Das Leben wird für Menschen ohne Wohnsitz härter. Immer mehr Menschen wenden sich an Wohlfahrtsverbände - die vor einem Dauerzustand warnen.

Cybercrime-Zentrum in Karlsruhe: Mann soll Kindesmissbrauch per Livestream beauftragt haben

Ein Fall, der fassungslos macht: Ein Mann soll sexuellen Missbrauch von Kindern beauftragt und über Livestreams mitverfolgt haben. Ermittler werfen ihm vor, die Täter sogar angeleitet zu haben.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.