Corona in Baden-Württemberg
Gesundheitsminister wirbt für Auffrischimpfungen nach sechs Monaten

Corona in Baden-Württemberg Gesundheitsminister wirbt für Auffrischimpfungen nach sechs Monaten

Quelle: Sebastian Gollnow

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) ruft angesichts deutlich steigender Corona-Infektionen dazu auf, Angebote für Auffrischimpfungen zu nutzen.

Solche Booster-Spritzen seien für alle Menschen wichtig, deren letzte Impfung länger als ein halbes Jahr zurückliege. Beim Vakzin von Johnson & Johnson sei eine Auffrischung sogar schon nach vier Wochen empfohlen, erklärte der Grünen-Politiker am Freitag in Stuttgart.

Lucha rückte mit Blick auf eine Booster-Impfung vor allem Menschen in den Fokus, die bereits früh im laufenden Jahr ihre ersten Spritzen bekommen haben – etwa Senioren, aber auch Angehörige bestimmter Berufsgruppen wie Pfleger, Lehrer, Erzieher und Polizisten.

Aktuelle Untersuchungen der Uniklinik Freiburg zeigten, dass der Impfschutz gerade bei der Delta-Variante mit der Zeit nachlasse, sagte Lucha. Durch Boostern könne man die Wahrscheinlichkeit von sogenannten Durchbruchinfektionen «erheblich senken». Lucha weiter: «Wir müssen alles dafür tun, um die Krankenhäuser vor einer Überlastung zu schützen. Ich habe kein Verständnis dafür, dass die Intensivstationen zum weitaus größten Teil von Nicht-Geimpften belegt sind.» Eine Pandemie sei «keine Privatsache».

Lucha forderte niedergelassene Ärzte dazu auf, gezielt auf ihre Patienten zuzugehen und diese zu beraten. «Sollten die Ärzte ihrem Versorgungsauftrag nicht gerecht werden können, werden wir selbstverständlich unterstützend eingreifen und kurzfristig weitere 50 mobile Impfteams aktivieren, um weitere niedrigschwellige Impfangebote zu ermöglichen.»

 

Weitere Nachrichten

Krisendestillation: Zu wenig Konsum - Wird Württemberger Wein zu Putzmittel?

Die Menschen trinken immer weniger Wein. Was passiert mit den vielen Flaschen, die übrig bleiben? Die EU hat nun den Weg für eine Lösung frei gemacht.

Darum sind Fälschungen bei Fischereischeinen ein Problem

Interessenten zahlen teils Hunderte Euro für einen gefälschten Fischereischein. Was der Betrug für die Natur bedeuten kann - und wie die Behörden diesen Trend stoppen wollen.

Schwarz-rote Reformpläne: So viele Menschen im Land wären vom Minijob-Aus betroffen

Ginge es nach der Rentenkommission, wären Minijobs bald Geschichte. Doch wie viele Menschen im Südwesten wären von solch einem Schritt betroffen? Und wo arbeiten besonders viele Minijobber?

Online 21 Mädchen sexuell missbraucht - Mann verurteilt

Er spielte ihnen vor, er sei Jugendlicher, und brachte sie dazu, ihm pornografische Inhalte von sich selbst zu schicken. Nun muss ein 33-Jähriger für seine Missbrauchstaten hinter Gitter.

Verdächtige fliehen zu Fuß: Maskierte schießen vor Karlsruher Bar mit Schreckschusswaffe

Unbekannte Täter sollen in der Nacht vor einer Bar Schüsse abgegeben haben. Die Polizei findet Patronenhülsen und eine beschädigte Scheibe.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.