Aktueller Stand der Bauarbeiten in Karlsruhe
Kombilösung: In der Kriegsstraße wird am Rohbau gearbeitet

Aktueller Stand der Bauarbeiten in Karlsruhe Kombilösung: In der Kriegsstraße wird am Rohbau gearbeitet

Quelle: Kasig

An der Karlsruher Kombilösung wird weiter fleißig gearbeitet! Im wöchentlichen Update der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG) wird deutlich, dass die Arbeiten in der Kriegsstraße ihren Fokus inzwischen auf den Rohbau gelegt haben.

Das passiert aktuell im westlichsten Baufeld W 1

Im westlichsten Baufeld W 1 zwischen Karlstor und Ritterstraße wurden die Arbeiten zuletzt aufgenommen. Daher stehen hier noch Arbeiten innerhalb des Baugrubenverbaus auf dem Programm, genauso wie die Kanalarbeiten im Kreuzungsbereich des Karlstors ab dem 12. Juni 2020. Westlich des Karlstors bis zur Ritterstraße wird zudem Erdreich aus der Baugrube ausgehoben, erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (KASIG) in ihrer Pressemitteilung.

Demnach bereiten die Arbeiter mit dem Auftragen von Spritzbeton auf den Baugrubenverbau und mit der Herstellung des Planums für die Bewehrung der Tunnelsohle parallel den Ingenieurbau vor. Weiter östlich ist dieser bereits im Gange. Damit schließt sich allmählich die Lücke zwischen dem abgeschlossenen Ingenieurbau zwischen Lammstraße und dem Karlstor.

 

Arbeiten bringen Sperrung des Karlstors mit sich

Stichwort Karlstor: Für Verkehrsteilnehmer bringen diese Arbeiten die nämlich Sperrung des Karlstors mit sich: Nur Fußgänger oder schiebende Radfahrer, können das Karlstor entlang der Karlstraße über die Hilfsbrücken westlich vom Karlstor nutzen. Für Radfahrer gibt es außerdem Umleitungsstrecken über die Hirschstraße und die Ritterstraße. Autofahrer können ebenfalls die „Wender“ auf Höhe der Hirsch- und Ritterstraße nutzen.

Neues gibt es auch im Baufeld W 4: Hier ist die Lücke zwischen entstehendem und bestehendem Tunnel schon fast geschlossen! Immer näher bewegt sich hier der Bau der Tunnelaußenwände und der Mittelwand auf das im Rohbau bereits 2017 abgeschlossene Kombi-Bauwerk zu. Große Teile des Tunnels in den Baufeldern W 3 und W 4 dienen oberirdisch bereits als provisorische Fahrbahnen für den Autoverkehr in der Kriegsstraße.

 

Kriegsstraßentunnel nimmt weiter Formen an

Unterirdisch wird am Zugang in das Parkhaus des Einkaufszentrums Ettlinger Tor Center weiter gebaut – genauso wie auf der anderen Straßenseite vor dem Landratsamt. Hier entsteht ein Zugang für den unterirdischen Betriebsraum des Autotunnels. Im August beginnt auch hier der Bau der endgültigen Oberfläche der Kriegsstraße mit den Fahrbahnen rechts und links des Tunnels sowie den neuen Gleisen in der Mitte der Kriegsstraße.

Östlich vom Ettlinger Tor in den Baufeldern O 5, O 4 und O 3 steht in erster Linie der Ingenieurbau auf dem Arbeitsplan. Lediglich in einem Teilbereich zwischen Ettlinger Tor und Kreuzstraße ist noch Erdaushub zu sehen, das Glätten der Verbauwände mit Spritzbeton oder der Einbau des Planums für die Bewehrung der Tunnelsohle.

 

Mitte Juni: Verkehrsfreigabe bei Baufeldern O 2 & O 1

In oder besser oben auf den Baufeldern O 2 und O 1 östlich des Mendelssohnplatzes erfolgt Mitte Juni 2020 dann die Verkehrsfreigabe der bisher gesperrten Rüppurrer Straße nach Norden in Richtung Mendelssohnplatz sowie die Freigabe der Kapellenstraße, so dass Autos wieder von der Ludwig-Erhard-Allee nach rechts abbiegen können. Anfang August wird dann der Verkehr an der Einmündung der Kapellenstraße in die Ludwig-Erhard-Allee komplett in alle Richtungen freigegeben, so die KASIG weiter. Auf der Nordseite der Ludwig-Erhard-Allee vor dem Einkaufszentrum stehen dann auch die endgültigen Fahrbahnen den Verkehrsteilnehmern zur Verfügung.

 

Neues zum Innenausbau des Stadtbahn- & Straßenbahntunnels

Der Innenausbau des Stadtbahn- und Straßenbahntunnels unter der Kaiserstraße zwischen Durlacher Tor und Mühlburger Tor mit dem Südabzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße hinein läuft kontinuierlich weiter. Komplexe Arbeiten besonders im Elektrobereich sind jeden Tag von den Handwerkern zu erledigen. Gestartet wurde mit der Montage der Oberleitung für die Stadtbahnen und Straßenbahnen – diesen Arbeiten voraus erfolgt jedoch in den Haltestellen die Montage der Seilverspannung zwischen den Haltestellenwänden, in die die Haltestellenbeleuchtung eingehängt werden wird.

Sehr wichtig ist hier auch die Installation der Lüftungsanlagen in den Betriebsräumen, die wegen der dort untergebrachten elektrischen und elektronischen Systeme und trotz ihrer Lage tief unter der Erde stets ein trockenes „Klima“ haben müssen. Bei den Arbeiten am Terrazzo-Boden für die Fahrgastebenen und die Treppenabgänge ist allmählich ein Ende in Sicht!

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