News aus Baden-Württemberg
Landesregierung begrüßt Entscheidung zum Rundfunkbeitrag

News aus Baden-Württemberg Landesregierung begrüßt Entscheidung zum Rundfunkbeitrag

Quelle: Tobias Hase

Das Land begrüßt die Entscheidung zur vorläufigen Erhöhung des Rundfunkbeitrags und sieht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch ein Mittel gegen Verschwörungsmythen und falsche Informationen.

Der Rundfunk habe einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf auskömmliche Finanzierung, sagte Medienstaatssekretär Rudi Hoogvliet am Donnerstag. Zuvor hatte das Bundesverfassungsgericht die von Sachsen-Anhalt blockierte Erhöhung vorläufig in Kraft gesetzt.

«Die Höhe des Rundfunkbeitrags wird nicht nach dem gerade aktuellen parteipolitischen Gusto der CDU in Sachsen-Anhalt erknobelt, sondern zu Recht unabhängig, sachverständig und staatsfern ermittelt», sagte Hoogvliet weiter. Ein sorgsam recherchierender, faktenbasierter öffentlich-rechtlicher Rundfunk sei «ein weit strahlender Leuchtturm für eine gut informierte Gesellschaft und damit letztlich auch für den Zusammenhalt der Bevölkerung von elementarer Bedeutung».

Laut Bundesverfassungsgericht hat Sachsen-Anhalt die im Grundgesetz gesicherte Rundfunkfreiheit verletzt, weil es dem vereinbarten Staatsvertrag nicht zugestimmt hat. Bis es eine Neuregelung gibt, gilt nach Beschluss des Verfassungsgericht Artikel 1 der ursprünglichen Regelung rückwirkend seit 20. Juli. Der Rundfunkbeitrag steigt damit um monatlich 86 Cent auf 18,36 Euro.

Aus Sicht der SPD ist die Anpassung des Beitrags «ein maßvoller Kompromiss». Der Beschluss sei vielmehr «eine Ohrfeige für all jene, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zum politischen Spielball machen wollen», sagte der medienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jonas Weber. Er zeigte sich besorgt, dass konservative Parteien in ganz Europa versuchten, öffentlich-rechtliche Sender zu schwächen. «Diese Versuche sind leider auch in Deutschland angekommen», sagte Weber.

 

Weitere Nachrichten

Laut Bauernverband: Dürre bringt Höfe in Existenznöte

Trockenheit und Hitze haben der Ernte und der Futterversorgung in Baden-Württemberg enorm zugesetzt. Der Bauernverband fordert schnelle Hilfen von Land und Bund.

Bäume leiden: Welche Spuren der Hitzesommer in Baden-Württemberg hinterlässt

Fast 40 Prozent von Baden-Württemberg sind bewaldet. Der heiße und regenarme Sommer setzt den Bäumen zu. Welche Arten besonders betroffen sind und wie Fachleute die Lage einschätzen.

Baugenehmigungen steigen – Baden-Württemberg setzt Zeichen

Die Landesregierung sieht im Anstieg der Baugenehmigungen einen Hoffnungsschimmer. Doch wann werden daraus tatsächlich neue Wohnungen?

Trockenheit setzt neuen Weihnachtsbaumkulturen stark zu

Viele frisch gepflanzte Christbäume kämpfen mit der Trockenheit – doch für die nächste Saison erwartet der Verband noch keine Engpässe.

Es wird herbstlich: Was man zur Kürbissaison in Baden-Württemberg wissen sollte

Sonnenbrand statt Herbstkälte: Die Kürbissaison beginnt früh, der heiße Sommer hat Spuren hinterlassen. Was Kürbisbauern jetzt ernten und was Verbraucher erwartet.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.