Neues vom KSC
Nach Doppelpack: Budu Siwsiwadse will kein Joker mehr sein

Neues vom KSC Nach Doppelpack: Budu Siwsiwadse will kein Joker mehr sein

Quelle: Uli Deck/dpa

Nach seinen zwei späten Toren gegen Nürnberg meldet Budu Siwsiwadse beim KSC Ansprüche auf die Startelf an. Trainer Christian Eichner erhofft sich beim 29-Jährigen einen Aufschwung.

Stürmer Budu Siwsiwadse hofft nach seinem Doppelpack im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (4:1) künftig auf mehr Startelf-Einsätze beim Karlsruher SC. «Ich will kein Joker mehr sein. Ich will von Anfang an spielen. Denn ich weiß, was ich kann», sagte der Angreifer des Fußball-Zweitligisten. Nach seiner Einwechslung am Sonntag hatte er innerhalb kürzester Zeit zwei Tore erzielt und damit das Spiel entschieden.

Nach der Partie war der georgische Nationalspieler, der in der 89. Minute und der vierten Minute der Nachspielzeit getroffen hatte, ausgiebig von den KSC-Fans gefeiert worden. «Ich war glücklich. Es war unglaublich, weil ich das Gefühl schon vergessen hatte», sagte er dazu.

Siwsiwadse hat für die Badener, die sich durch den Sieg gegen Nürnberg wieder ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze verschafften, in dieser Saison erst ein Liga-Spiel von Beginn an bestritten. Nach seinem Doppelpack gegen den Club steht er nun bei drei Saisontoren. «Ich arbeite weiter daran, in die Startelf zu kommen», sagte der 29-Jährige. «Die Minuten, die ich heute bekommen habe, habe ich dazu genutzt. Denn ich will die nächsten Spiele bis zur Winterpause von Anfang an spielen.»

Am kommenden Sonntag empfangen die Karlsruher den FC Hansa Rostock – womöglich dann mit Siwsiwadse in der Startelf? «Der Konkurrenzkampf findet unter der Woche statt, nicht nur am Sonntag», erklärte Coach Christian Eichner. Die Tore sollten Siwsiwadse nach Meinung des Trainers «aber mehr als Auftrieb geben, mich die nächsten Tage zu zwingen, ihn von Beginn an oder im Spiel früher zu bringen.»

 

Fotogalerie | Bilder vom KSC-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg

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