News aus der Fächerstadt
Rund 1.000 Teilnehmer bei „Querdenken“-Demo in Karlsruhe

News aus der Fächerstadt Rund 1.000 Teilnehmer bei „Querdenken“-Demo in Karlsruhe

Quelle: Uli Deck

In Karlsruhe haben sich am Samstag, den 14. November 2020, bis zu 1.000 Menschen bei einer «Querdenken»-Demonstration gegen die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen versammelt.

Bei dem Protest gab es laut Polizei lautstarke Diskussionen. Insgesamt sei die Veranstaltung aber friedlich verlaufen. Die Teilnehmer demonstrierten ohne Maske, aber mit Abstand. Die Polizei verzeichnete auf dem Demo-Gelände selbst keine größeren Verstöße gegen den Mindestabstand von 1,50 Metern. Beim Gang dorthin und beim Einlass registrierte sie aber bis zum späten Nachmittag über 200 Verstöße. Eine «Vielzahl von Personen» sei deshalb angesprochen worden.

Etwa 130 Menschen kamen zudem unter dem Motto «Mitdenken statt Querdenken» mit Masken zu einer Gegendemonstration in der Nähe der «Querdenker» auf dem Karlsruher Messplatz zusammen. «Wir überlassen Karlsruhe nicht den Coronaleugnern», sagte Mitorganisatorin Olivia Crawford.

Die Versammlung der Initiative «Querdenken 721» auf dem Karlsruher Messplatz stand unter dem Motto «Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit und Liebe». Das Ordnungsamt hatte für die Teilnehmer das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann. Die Ordnungshüter ließen auch Drohnen starten, um aus der Luft die Einhaltung der Abstände zu kontrollieren. Bei der Abreise sei es erneut zu Verstößen gegen die allgemeinen Hygieneregeln gekommen: «Insgesamt musste die Polizei in 30 Fällen einschreiten. Dabei kam es zu einer Beleidigung gegen einen Polizeibeamten», heißt es in der Abschlussmitteilung der Polizei.

Auch anderswo im Land gab es «Querdenken»-Demos, darunter laut Polizei in Lörrach, Freiburg und Waldshut.

Mehr zum Thema

Land verschärft Regeln für Entschädigung bei coronabedingtem Dienstausfall

Das Gesundheitsministerium hat die Regeln für Entschädigungen bei coronabedingten Verdienstausfällen verschärft.

Kinder brauchen nach Corona-Isolation keinen Test

Kinder und Jugendliche sollen nach einer fünftägigen Quarantäne keinen negativen Test vorzeigen müssen, wenn sie nach einer Corona-Infektion in Schule oder Kita zurückkehren.

Heime sehen keinen Unterstützungsbedarf beim Impfen

Wer im Pflegeheim lebt und eine Impfung gegen das Corona-Virus wünscht, der bekommt die auch - das ist laut Gesundheitsministerium Ergebnis einer neuen Erhebung im Land.

Baden-Württemberg will Corona-Regeln nicht verschärfen

Trotz deutlich steigender Infektionszahlen will Baden-Württemberg seine Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie nicht verschärfen.

Vier Länder für Isolationspflicht-Ende: Lauterbach lehnt ab

Aus den Ländern kommt erneut Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden.







 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 










Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.