Sinnvolle Spiele für die Konzentrationssteigerung
Mit Spiel und Spaß zur verbesserten Konzentration beim Kind

Sinnvolle Spiele für die Konzentrationssteigerung Mit Spiel und Spaß zur verbesserten Konzentration beim Kind

Quelle: Pixabay

Im Zuge von Laptop, Smartphone und Co ist die Welt schnelllebiger geworden. Vielen Kindern fällt es heute schwer, sich über längere Zeiträume zu konzentrieren. Doch die folgenden spielerischen Übungen helfen dabei, die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern zu steigern.

So werden die Übungen zum Erfolg

Damit Übungen zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit auf fruchtbaren Boden fallen, sollten einige Rahmenbedingungen beachtet werden. Die Spiele sollten dem Kind Spaß bereiten, damit es selbstmotiviert mit Freude dabei ist. Besonders gut funktioniert das, wenn die persönlichen Interessen des Kindes berücksichtigt werden. Auch eine gute Mischung aus körperlicher und geistiger Aktivität führt zu nachhaltigeren Erfolgen. Ablenkung in Form von Radio, Fernsehen oder Internet sollten am besten zuvor abgestellt werden.

 

Übungsaufgabe eins: Fang das Wort

Kinder lieben Geschichten und bei dieser Übung steht eine Geschichte im Mittelpunkt. Diese kann selbst ausgedacht oder eine Lieblingsgeschichte des Kindes sein. Ein besonderer Anreiz für das Kind ist die Aufgabe, die Häufigkeit bestimmter Wörter in der Geschichte zu zählen. Das können am Anfang markante Substantive oder Verben sein, später kann sich der Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem unauffälligere Wörter ausgewählt werden. Grundsätzlich wichtig ist, dass das ausgesuchte Wort regelmäßig vorkommt, damit es nicht zu schnell langweilig wird für das Kind.

 

Konzentrationsspiel zwei: Bilder erkennen

Für eher visuell orientierte Kinder im Vorschulalter kann eine Collage aus verschiedenen Fotos oder Symbolen ein spannendes Konzentrationsspiel darstellen. Dabei soll das Kind alle Darstellungen eines Themas, zum Beispiel alle Vögel, erkennen und einkreisen. Auf diese Weise wird die Zuordnungsfähigkeit genauso trainiert wie die Konzentration.

 

Spiel Nummer drei: Taktvolle Bewegungen

Für aufgedrehte Energiebündel kann mit einem aktiveren Spiel in einem großen Raum oder im Freien sowohl dem Bewegungsdrang als auch der Konzentrationsfähigkeit Genüge getan werden. Das Kind soll sich dabei im wechselnden Takt von Klanghölzern, einer Trommel oder der klatschenden Hände bewegen. Verstummt der Rhythmus, muss das Kind in seiner Bewegung erstarren. Dabei werden die Koordinationsfähigkeit und Aufmerksamkeit geschult. Diese Übung lässt sich übrigens auch gut in größeren Kindergruppen als spielen, bei denen sich zuletzt bewegende Kinder nach und nach ausscheiden.

 

Konzentrationsspiel vier: Ich packe meinen Koffer

Ein Klassiker unter den Konzentrationsspielen beginnt mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer und packe ein..“, wobei er um einen Gegenstand ergänzt wird, der mit auf Reisen gehen soll. Danach ist die nächste Person an die Reihe und nennt den vollständigen Satz inklusive des bereits eingepackten Gegenstandes und fügt einen weiteren hinzu. Auf diese Weise entsteht eine lange Liste an Gegenständen. Die Runde wird fortgeführt, bis der keiner mehr die gesamte Liste auswendig nennen kann. Das Spiel fördert neben der Konzentration und Merkfähigkeit auch die Kreativität des Kindes.

 

Spiel fünf: Schritte zählen

Wenn Spaziergänge oder Wanderungen für das Kind drohen eintönig zu werden, kann dieses konzentrationsfördernde einfache Zählspiel Abhilfe schaffen. Hierbei werden gemeinsam laut die Schritte gezählt, bis sich das Kind verzählt und das Spiel von vorne beginnt. Dabei kann mit der Schwierigkeitsgrad nach Bedarf angepasst werden. So kann zum Beispiel nur jeder fünfte Schritt zählen. Auch regelmäßig wiederkehrende, aber nicht zu häufige Landschaftselemente wie Häuser, Bäume oder Straßenschilder können mit einbezogen werden, womit sich das Spiel in abgeänderter Form auch auf Autofahrten anwenden lässt.

 

Übung sechs: Still sitzen

Eine der simpelsten, aber sowohl für Kinder und viele Erwachsenen eine der schwierigsten Übungen ist das Innehalten. Dabei soll das Kind für einige Sekunden oder Minuten ganz still sitzen und alle Muskeln zur Ruhe kommen lassen. Die Motivation für diese Übung kann sich für das Kind daraus ergeben, die eigene Bestzeit im Stillsitzen schlagen zu wollen. Es kann daher hilfreich sein, die erreichten Zeiten zu notieren und während der Übung eine Stoppuhr gut sichtbar zu platzieren.

 

Weitere einfache Ratgeber für den Alltag

 

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