Historische Denkmäler in Karlsruhe
Tag des offenen Denkmals – Karlsruher Geschichte entdecken

Historische Denkmäler in Karlsruhe Tag des offenen Denkmals – Karlsruher Geschichte entdecken

Quelle: Thomas Riedel

Der Tag des offenen Denkmals wird bundesweit sowie in neun weiteren europäischen Ländern am zweiten Sonntag im September veranstaltet. An diesem Tag sind historische Denkmäler frei zugänglich und ermöglichen Einblicke in die Karlsruher Geschichte.

Tag des offenen Denkmals in Karlsruhe 2025

Am Sonntag, 14. September 2025, lädt die Kulturregion Karlsruhe im Rahmen des bundesweiten Tags des offenen Denkmals dazu ein, historische Schätze zu entdecken und Geschichte zu erleben. Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ öffnen zahlreiche Denkmale in Karlsruhe und der Region ihre Türen und gewähren exklusive Einblicke.

 

Höhepunkt am Tag des offenen Denkmals

Zu den Höhepunkten zählt der Basler-Tor-Turm in Durlach, den die Ritterschaft Durlach seit 2017 restauriert und mittelalterlich eingerichtet hat.

Im Heimatmuseum Karlsbad erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Mitmachprogramm: Von der traditionellen Ziegelherstellung über Schmiedevorführungen und Apfelpressen bis hin zum Mischen von Tees und einer Demonstration der Honigherstellung.

Im Schloss Karlsruhe begeben sich junge Besucherinnen und Besucher zwischen 5 und 10 Jahren auf Schatzsuche, begleitet vom Forschungsroboter „Expi.1“, und lösen Aufgaben rund um wertvolle Museumsobjekte. Jugendliche ab 12 Jahren können das Firstständerhaus Zeutern bei einer digitalen Lernreise im „Action-Bound“-Format erkunden.

Das Heimatmuseum Leopoldshafen lädt zu einem bunten Maskenfest mit Suchspiel, Bastelaktionen und Trommelgruppe ein, während im Schloss Ettlingen die Mitmachausstellung „Leben im Mittelalter“ mit über 20 Stationen das Alltagsleben vergangener Zeiten erlebbar macht.

Musikfans kommen in der Altkatholischen Kirche Karlsruhe auf ihre Kosten, wenn dort Filmmusik-Klassiker aus „Harry Potter“, „Star Wars“ oder „Fluch der Karibik“ auf der Orgel erklingen.

Apropos Orgel: Traditionell in Karlsruhe und zum zweiten Mal in Bruchsal laden die Kantorinnen und Kantoren beziehungsweise nebenamtliche Organisten und Organistinnen zu den Orgelspaziergängen ein. Zu jeder vollen Stunde beginnt in einer der Kirchen in Karlsruhe und Bruchsal ein Kurzkonzert.

Weitere Programm-Informationen.

 

Tag des offenen Denkmals – bundesweit

Der Tag des offenen Denkmals ist eine bundesweite Veranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Diese ist die größte Bürgerinitiative für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der Bundesrepublik und wurde 1985 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten gegründet.

Seitdem möchte die Stiftung sowohl bedrohte Kulturdenkmale erhalten als auch öffentlich für den Denkmalschutz werben. Eine dieser Werbeformen ist der Tag des offenen Denkmals. Der Tag des offenen Denkmals in Deutschland ist nach der Idee der European Heritage Days entstanden. Diese Aktion wurde 1984 vom französischen Kulturminister Jack Lang in Leben gerufen, der damals in Frankreich Denkmäler der Öffentlichkeit zugänglich machte.

 

Seit 1993  überall in Deutschland

Bereits kurze Zeit später griff Deutschland die Idee auf und etablierte ebenfalls einen Tag des offenen Denkmals. Heute werden, alljährlich am zweiten Sonntag im September, in den Ländern Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Schottland, Schweiz, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Lettland die Denkmale für die Öffentlichkeit geöffnet und vorgestellt.

Seit 1993 findet der Tag des offenen Denkmals überall in Deutschland statt und gilt als größte bundesweite Kulturveranstaltung. Dabei werden Führungen, Vorträge und Workshops zu den denkmalgeschützten Bauten angeboten. Zudem können die Teilnehmer bei den Arbeiten von Denkmalpflegern, Archäologen, Restauratoren und Handwerkern über die Schultern schauen.

 

Führungen am Tag des offenen Denkmals. | Quelle: KME/Jürgen Rösner

 

Tag des offenen Denkmals in Karlsruhe

Im Jahre 1715 wurde Karlsruhe gegründet und gilt daher als eine recht junge deutsche Stadt. Dennoch kann die Fächerstadt auf die stolze Anzahl von rund 2.500 historischen Kulturdenkmälern blicken. Ein Grund für die hohe Zahl an Denkmälern sind die über die Jahre nach Karlsruhe eingemeindeten Orte, die eine deutlich ältere Geschichte aufweisen können als das knapp über 300 Jahre alte Karlsruhe.

Zudem müssen Kulturdenkmäler nicht sonderlich alt sein, um unter Denkmal­schutz gestellt zu werden, denn auch Schätze der Moderne sind schützenswert. Bereits seit 1998 wird in Karlsruhe der Tag des offenen Denkmals gefeiert. An diesem zweiten Sonntag im September öffnen in Karlsruhe jedes Jahr rund 60 Denkmale ihre Pforten und bringen den Besuchern ihre Geschichte näher.

Bei einigen Denkmälern werden spezielle Führungen angeboten, andere bringen in Vorträgen oder Workshops den Karlsruhern die Kulturstätten der Stadt näher. Neben vielen Karlsruher Kirchen nehmen auch das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) und das Badische Landesmuseum oft an der Aktion teil und laden die „denkmalbegeisterte“ Öffentlichkeit in ihre Räumlichkeiten ein.

 

Denkmäler in Karlsruhe

Karlsruhe entdecken: 9 interessante Denkmäler in der Fächerstadt

In Karlsruhe können Touristen wie auch Einheimische zahlreiche Denkmäler entdecken. Die Pyramide auf dem Marktplatz zum Beispiel. Insgesamt finden sich in Karlsruhe über 2.500 Kulturdenkmäler. meinKA hat neun Karlsruher Denkmäler näher beleuchtet.

Tag des offenen Denkmals in Karlsruhe | 2018

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