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Clever heizen und bares Geld sparen
Hilfreiche Tipps: Im Winter Heizkosten sparen

Clever heizen und bares Geld sparen Hilfreiche Tipps: Im Winter Heizkosten sparen

Quelle: Pixabay

Die Energiekosten sind ein nicht zu verachtender Posten in den Haushaltsausgaben und drei Viertel der Energie in einem Haushalt wird für das Heizen aufgewendet. Wer hier mit Bedacht agiert und folgende Ratschläge befolgt, kann daher bares Geld sparen.

Im Winter aus der bissigen Kälte in die warme Stube kommen könnte so schön sein, wären da nicht die hohen Heizkosten, die einem die mollige Gemütlichkeit direkt wieder vermiesen. Denn bekanntlich wird ein Großteil der in einem Haushalt verbrauchten Energie allein fürs Heizen aufgewendet. Über das Winterhalbjahr, etwa von November bis März, läuft die Heizung auf Hochtouren, um die ungemütliche Kälte aus den eigenen vier Wänden zu vertreiben. Doch wer bei diesem Thema clever vorgeht, kann potenziell richtig sparen. Dabei geht es nicht darum, in der eigenen Wohnung zu frieren, sondern mit Umsicht versteckte Heizkostenfresser zu entlarven und zu beheben. Das spart am Ende des Tages nicht nur Energie und Geld, sondern schont gleichzeitig die Umwelt. Gute Gründe also, um sich die folgenden Tipps zu Herzen zu nehmen.

 

Die geeignete Temperatur wählen

Einer der wichtigsten Aspekte beim Einsparen von Heizkosten ist zweifelsohne die gewählte Temperatur. Häufig werden Wohnräume massiv überheizt. Dabei spart jedes Grad weniger bares Geld. Also optimale Temperatur für Wohnräume werden 20 Grad Celsius empfohlen. Auch wenn das zunächst kühl erscheinen mag, sollte man seinem Körper eine Gewöhnungszeit gönnen. Nach ein paar Tagen passt er sich den veränderten Temperaturbedingungen an und friert nicht mehr so schnell. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch beim Schritt ins Freie der Kontrast nicht mehr ganz so harsch erscheint.

 

Räume individuell nach Bedarf beheizen

Nicht alle Räume in einem Haus werden gleich stark frequentiert. Während man sich in Wohnräumen länger aufhält und Wert auf Gemütlichkeit legt, darf es in Schlaf- und Vorratsräume gerne auch ein paar Grad kühler sein. Die optimale Temperatur für einen gesunden und erholsamen Schlaf beträgt etwa 17 bis 18 Grad Celsius. Aber Vorsicht! Unter 15 Grad sollten die Temperaturen auch in diesen Innenräumen nicht fallen, denn sonst droht Schimmel!

 

Ein Thermometer zur Kontrolle nutzen

Sich beim Heizen allein auf sein Gefühl zu verlassen kann einen schon mal gewaltig in die Irre führen. Denn das eigene Wärmeempfinden ist von vielen Faktoren abhängig. Besser ist es, sich mit einem Thermometer zu vergewissern, ob die Temperatur stimmt.

 

Sich wärmer anziehen

Wer dennoch friert, sollte den Griff zum Heizregler noch einmal überdenken. Für manch einen ist es selbstverständlich sich auch im Winter im T-Shirt durch die Wohnung zu bewegen. Dabei kann schon das Anziehen einer zusätzlichen Schicht schnelle und günstige Abhilfe schaffen. Insbesondere auf warme Füße sollte dabei wert gelegt werden, damit der Kreislauf in Schwung bleibt. Neben kuschelig warmen Wollsocken gibt es auch mit Kirschkernen gefüllte Socken, welche eine wohltuende Wärme abgeben. Und mit einer Wärmflasche unter der Kuscheldecke kennt die Gemütlichkeit kaum Grenzen bei gleichzeitig wohltuend temperierter Luft zum Atmen, die dabei hilft geistig frisch und wach zu bleiben.

 

Heizkörper gegen Außenwand isolieren

Ein unverschämt hoher Anteil an Heizenergie geht über die besagte Wärmestrahlung an die Außenwand verloren, sofern diese nicht isoliert ist. Mit Dämm-Matten, welche hinter der Heizung angebracht werden, kann dieser Effekt massiv minimiert werden, sodass die abgegebene Wärme tatsächlich im Raum verbleibt und zu einer Wohlfühlatmosphäre beitragen kann.

 

Stoßlüften & Fenster nicht dauerhaft kippen

Lüften ist auch in der kalten Jahreszeit wichtig, um Schimmelbildung vorzubeugen und verbrauchte Luft auszutauschen. Wer versucht dies bei laufender Heizung über angekippte Fenster und einen langen Zeitraum zu bewerkstelligen, reist sich ein unnötig tiefes Loch in den Geldbeutel. Mit dieser Methode gelangt nur wenig Wärme in die Wohnung und wird stattdessen zu großen Teilen nach draußen abgegeben. Besser ist es, mehrmals am Tag die Fenster für wenige Minuten weit zu öffnen, um einen echten Luftaustausch zu gewährleisten. Gleichzeitig kühlt der Raum auf diese Weise nur geringfügig aus und findet schnell zu seiner Optimaltemperatur zurück.

 

Fenster & Türen abdichten – Türen schließen

Apropos nach draußen Heizen. Auch über undichte Fensterrahmen und Türen verflüchtigt sich permanent viel Wärme ungenutzt ins Freie. Insbesondere in Altbauten kann durch diese Lecks viel Wärme und damit Geld verloren gehen. Mit wenig Aufwand können diese zugigen Stellen mit Dichtungsbändern aus dem Baumarkt abgedichtet werden. Auch ein sinnvolles Puzzleteil zum Sparen von Heizkosten ist, die Räume möglichst geschlossen zu halten. Wer häufig vergisst, die Türen hinter sich zu schließen, findet in einem automatischen Türschließer einen klaglosen Helfer, welcher diese Aufgabe übernimmt.

 

Heizung früh abdrehen oder Thermostat nutzen

Wer vor dem Zubettgehen die Temperatur runter reguliert, sollte sich angewöhnen, dass bereits ein Stündchen vorher zu tun. Denn die Heizung heizt auch nach dem Abdrehen noch lange nach. So verpufft diese Energie nicht ungenutzt. Wenn möglich, können automatische Thermostate aufgerüstet werden. Sie können so programmiert werden, dass sie die Temperatur vor der Nachtruhe automatisch absenken und rechtzeitig vor dem Aufstehen wieder steigern, damit es bereits am Morgen gemütlich ist.

 

Auf Heizlüfter verzichten

Wer meint, sich in kühlen Räumen mit einem Heizlüfter behelfen zu müssen, anstatt die Heizung für den ganzen Raum hochzudrehen, sollte diese Entscheidung noch einmal überdenken. Heizlüfter sind große Stromfresser und setzen gleichzeitig die genutzte Energie in einem ungünstigen Verhältnis um. Eine Wärmflasche kann eine günstigere und zielgerichtetere Alternative darstellen.

 

Isolierung nutzen und passiv heizen

Viel Wärme wird über die Fenster an die Außenwelt abgegeben. Mit doppelt verglasten Modellen kann sich dieser Wärmeverlust bereits beachtlich reduzieren. Wer zusätzlich die Rollos oder Jalousien über Nacht herablässt, minimiert die Wärmeabgabe nach draußen weiter. Bis zur Hälfte des Wärmeverlustes kann so eingedämmt werden. Auch frei liegend Heizungsrohre im Haus geben ihre Wärme mitunter an Räume ab, in denen sie unnötig ist. Mit einer geeigneten Rohrisolation verringert sich dieser Effekt.

 

Tipp der Stadtwerke Karlsruhe: Heizkörper nicht zustellen

Nicht immer sind unverkleidete Heizkörper ein Blickfang. Doch Verkleidungen verhindern, dass sich die Wärme im Raum ausbreiten kann. Auch lange Vorhänge und ungünstig platzierte Möbel sowie am Heizkörper hängende Handtücher können bis zu 20 Prozent der Wärme schlucken. Im Bereich von Heizkörpernischen sind die Wände oft besonders dünn und Wärme kann hier ebenfalls ungenutzt nach draußen entweichen. Daher kann eine nachträgliche Dämmung der Nischen sehr zur Senkung der Heizkosten beitragen. Bei geringem Abstand zwischen Heizung und Wand hilft meistens schon das Einschieben einer dünnen Dämmfolie aus Aluminium.

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