meinKA Ausflugstipp
12 Aussichtspunkte in luftiger Höhe in Karlsruhe und der Region

meinKA Ausflugstipp 12 Aussichtspunkte in luftiger Höhe in Karlsruhe und der Region

Redaktionstipp

Der Turmberg in Durlach, der Michaelsberg in Untergrombach, der Merkur in Baden-Baden: In der Region gibt es viele Aussichtspunkte, um den Blick über die Heimat schweifen zu lassen und in die Ferne zu blicken. meinKA hat zwölf Aussichtspunkte im Überblick!

Turmberg – der Hausberg von Karlsruhe-Durlach

Der Hausberg der ehemaligen badischen Residenzstadt Durlach ist jedem Karlsruher ein Begriff und ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus nah und fern. Auf 256 Meter ü.NN fußt der nordwestlichste Gipfel des Schwarzwaldes zwischen dem Mittelgebirge und dem Kraichgauer Hügelland. Die Turmbergbahn fährt seit 1888 die Besucher den Berg hinauf und ist daher die älteste noch im Betrieb befindliche Standseilbahn Deutschlands. Zu Fuß kann der Berg über einen Treppenweg, die „Hexenstäffele“, erreicht werden.

Auf dem Turmberg angekommen bietet sich ein einzigartiger Blick über das Karlsruher Stadtgebiet und die Rheinebene. Dieser lässt sich auf der Turmbergterrasse bestens genießen. Neben einem großen Spielplatz und einem Waldseilpark befindet sich auf dem Turmberg auch die Turmberg-Ruine. Die Ruine stammt aus dem 12. Jahrhundert und dient heute als 28 Meter hohem Aussichtsturm über die Fächerstadt.

 

Blick vom Turmberg | Quelle: Thomas Riedel

 

Der Lauterberg im Zoologischen Stadtgarten

Im Zoologischen Stadtgarten befindet sich der größte „Berg“ in Karlsruhe: der Lauterberg. Der 40 Meter hohe Hügel wurde künstlich angelegt und diente von 1889 bis 1893 der Wasserversorgung.

Heute ist der Lauterberg von Tiergehegen umgeben und verschiedene Wege führen entlang eines Vogellehrpfades auf den Hügel hinauf. Oben auf der Aussichtsplattform angekommen zeigt sich das symbolische Tor zum Nationalpark Schwarzwald.

 

Der Karlsruher Zoo - direkt am Hauptbahnhof.

Der Karlsruher Zoo – direkt am Hauptbahnhof. | Quelle: Thomas Riedel

 

Schlossturm – Rundumblick über die Fächerstadt

Ein Wahrzeichen der Fächerstadt ist das Karlsruher Schloss, welches zwischen 1715 und 1718 errichtet wurde und knapp 200 Jahre als Wohn- und Regierungssitz der Markgrafen, der Kurfürsten und Großherzöge von Baden diente. Das Barockschloss steht im Mittelpunkt des Karlsruher Stadtgrundrisses, dem „Fächer“. Seit 1921 ist das Schloss der Sitz des Badischen Landesmuseum, ein kulturhistorisches Museum.

Der Schlossturm führt zu einer 42 Meter hohen Aussichtsplattform, welche einen Rundumblick über die Stadt eröffnet. In luftiger Höhe können von hier aus bedeutende Gebäude, wie das Bundesverfassungsgericht, die Pyramide am Marktplatz oder das Wildparkstadion neu entdeckt werden. Bei guter Sicht eröffnet sich nicht nur der Blick auf den Turmberg oder den Geigersberg, sondern auch über den Schwarzwald, die Pfalz und die Vogesen.

 

Schloss Schlossplatz Eiszeit Schlosspark Luftaufnahme

| Quelle: meinKA

 

Michaelsberg in Untergrombach bei Bruchsal

In Untergrombach, zwischen Bruchsal und Weingarten befindet sich auf 269 Meter ü. NN der Michaelsberg. Eine kleine weiße Kapelle auf dem Berg ist das Ziel vieler Wallfahrer, die auf den Berg pilgern. Zahlreiche Wege ermöglichen Spaziergänge und Wanderungen entlang des westlichen Randes des Kraichgaus.

Der Hausberg von Untergrombach ermöglicht einen Blick über die Rheinebene, die Pfälzer Berge, den Nordschwarzwald, das Kraichgau und über die Berge des Odenwaldes.

 

Ausblick vom Michaelsberg.

Ausblick vom Michaelsberg. | Quelle: Schlosser Fotografie

 

aumwipfelpfad in Bad Wildbad: 360-Grad-Blick

In Bad Wildbad führt der Baumwipfelpfad in rund 20 Meter Höhe auf einer Strecke von 1.250 Meter über den Waldboden. Entlang des Pfades werden an verschiedenen Stationen Themen der Flora, Fauna, und der Landschaft im Naturpark Schwarzwald aufgegriffen und erläutert.

Der Höhepunkt ist der 40 Meter hohe Panorama-Turm, welcher trichterförmig bis zur höchsten Stelle des Pfades führt. In der obersten Ebene angekommen, reicht der 360-Grad-Blick über den Schwarzwald und die Alpen-Landschaft.

 

Baumwipfelpfad Bad Wildbad Schwarzwald Ausflug

| Quelle: Erlebnis Akademie AG/Baumwipfelpfad Schwarzwald

 

Der Merkur in Baden-Baden – viel zu entdecken

Der Merkur bietet auf 668 Meter ü. NN eine Aussicht über den Talkessel von Baden-Baden, die Berge des Nordschwarzwaldes, das Murgtal und die Oberrheinebene. Besondere Highlights sind die Ausblicke auf die Ruine Hohenbaden, die Batterfelsen, die Ruine Alt-Eberstein, die Yburg, die Badener Höhe und die Hornisgrinde. Auf den Gipfel des Berges führt die Merkurbergbahn, die längste Standseilbahn Deutschlands, oder Wanderwege, um den Hausberg zu Fuß zu erreichen.

Viele Wege laden zum Spazieren, Wandern und Verweilen ein und führen zu spannenden Ein- und Ausblicken vom Merkur herab. Neben einem großen Wildgehege befindet sich auf dem „Merkur-Gipfel“ ein Grillplatz, ein Spielplatz und eine Liegewiese.

 

Aussicht vom Merkur | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Hohlohturm – im Naturschutzgebiet Kaltenbronn

Im Naturschutzgebiet Kaltenbronn liegt oberhalb von Gernsbach-Reichental auf 984 Meter ü. NN der Hohlohturm. Der knapp 29 Meter hohe Turm zeigt einen einzigartigen Blick über den Schwarzwald, das Murgtal und bei gutem Wetter bis zu den Alpen und den Vogesen.

Zahlreiche Wege zum Wandern und Spazieren führen durch das Hochmoorgebiet entlang den Moorseen und sind ein beliebtes Ausflugsziel im Nordschwarzwald.

 

 

Mehliskopfturm – im Hauptkamm des Nordschwarzwaldes

Der Mehliskopf fußt auf 1008 Meter ü.NN im Hauptkamm des Nordschwarzwaldes und liegt in der Bühler Gemarkung. Im Jahr 1880 wurde der Aussichtsturm oberhalb von Hundseck erbaut und ist daher einer der ältesten noch bestehenden Aussichtsturm im Nordschwarzwald.

Die steinerne Aussichtsplattform bietet bei guter Fernsicht eine Sicht ins Rheintal, auf die Gipfel des Nordschwarzwaldes und in alle Himmelsrichtungen. Der Mehliskopf ist nicht nur im Winter ein beliebtes Ausflugsziel für Wintersportler, sondern zieht auch im Sommer viele Menschen zum Wandern, Klettern oder Fahrrad fahren an.

 

Mehliskopf Skigebiet Wintersport

| Quelle: Mehliskopf

 

Badener Höhe – ein Berg im Nordschwarzwald

Der höchste Punkt der Gemarkung Baden-Baden ist auf 1002 Meter ü.NN die Badener Höhe, welche zugleich der nördlichste Gipfel des Schwarzwaldes ist. Um eine einzigartige Sicht von der Badener Höhe aus zu genießen, muss man die Wendeltreppe des Friedrichsturms besteigen. I

n der Kuppel angekommen wartet der Blick über den Nordschwarzwald, die Rheinebene, die Vogesen und den Pfälzer Wald. Besondere Highlights sind der Blick auf den Mehliskopf, die Hornisgrinde oder den Herrenwieser See. Die Badener Höhe ist ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel, welches unter anderem mit dem bekannten Westweg angebunden ist.

 

 

Wallberg Pforzheim – der „Monte Scherbelino“

Der Wallberg oder auch „Monte Scherbelino“ genannt ist eine sichtbare Kuppe, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mit Schutt der Stadt aufgefüllt wurde. Zu erreichen ist der „Monte Scherbelino“ über die Wilferdinger Höhe nordwestlich der Stadtmitte.

Anlässlich des 60. Jahrestags der Bombardierung Pforzheims wurde im Jahre 2005 auf dem Wallberg ein Mahnmal zum Frieden und zur Ablehnung des Krieges errichtet. Die Aussichtsplattform überragt die Stadt um etwa 170 Meter und eröffnet daher einen Blick über Pforzheim, den Schwarzwald bis ins Oberrheingebiet.

 

 

Schwanner Warte – Aussichtsturm in Straubenhardt

Oberhalb des Straubenhardters Ortsteil Schwann, liegt die Schwanner Warte, ein Aussichtsturm des Schwarzwaldvereins. Bei guter Sicht ermöglicht die Aussichtsplattform unseren Augen eine Reise durch unsere Region, denn neben dem Blick über die Berge des Nordschwarzwaldes, eröffnet sich auch der Blick über die Rhein-Ebene, die Vogesen, und die Pfälzer Berge.

Ein Besuch auf der Schwanner Warte lässt sich Bestens mit einem Spaziergang oder einer Wanderung verbinden, denn in und um die Ortschaft Schwann führen zahlreiche Wanderwege, unter anderem auch der Westweg. Der nahe gelegene Segelflugplatz zeigt Spektakel am Himmel, währenddessen zahlreiche Wiesen zum Verweilen und zum „Seele baumeln“ lassen einladen.

 

Mehr zu Freizeit

Bretten - die Melanchthonstadt im Landkreis Karlsruhe

Bretten wurde 767 erstmals urkundlich erwähnt und ist eine der ältesten Städte im Landkreis Karlsruhe. Nach Bruchsal und Ettlingen ist sie mit 7.110 Hektar Fläche die drittgrößte Stadt des Landkreises. Die Melanchthonstadt zählt rund 29.566 Einwohner.

Badisches Staatstheater Karlsruhe.

Badisches Staatstheater: Mit Interimslösung aus der Krise

Nach den monatelangen Vorwürfen gegen Generalintendant Peter Spuhler verschafft sich das Badische Staatstheater in Karlsruhe Luft auf dem Weg aus der Krise.

Campingplatz in Durlach ist startklar für die Saison 2021

Am Mittwoch, 24. Februar, wurden die letzten Container auf dem „Camping Durlach“ aufgebaut und somit der neue Sanitär- und Rezeptionsbereich fertiggestellt. Ab dem 01. März 2021 wird der Campingplatz zunächst für Monteure und Geschäftsreisende öffnen.

Programm: Das gibt es 2021 in der Staatlichen Kunsthalle zu sehen

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe ist – wie alle anderen Kultureinrichtungen in Deutschland auch – im Lockdown ins Jahr 2021 gestartet. Hinter den Kulissen warten auf die Besucher allerdings bereits Einiges. Das Programm 2021 gibt es hier im Überblick!

Baden-Baden: Bewegte Geschichte zwischen Quellen und Roulette

Für viele gilt Baden-Baden als Stadt, deren Besuch ohne gut gefüllten Geldbeutel unmöglich ist. Doch neben teuren Boutiquen und edlen Casinos sind es die herrliche Natur, spannende Architektur und die bewegte Stadtgeschichte, die sich lohnen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 






















Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

100%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.