Corona in Baden-Württemberg
Bischof: Kirche kann Vertrauen bei Corona-Skeptikern stärken

Corona in Baden-Württemberg Bischof: Kirche kann Vertrauen bei Corona-Skeptikern stärken

Quelle: Uli Deck

In der angespannten Corona-Lage mit Leugnern und Ausschreitungen kann die Kirche aus Sicht des evangelischen Landesbischofs von Baden zur Besänftigung beitragen.

Dabei gehe es vor allem um Vertrauen, sagte Jochen Cornelius-Bundschuh am Montag in Karlsruhe. «Es ist sehr, sehr wichtig, auf die Menschen zuzugehen.»

Eine Reihe von Kirchen habe in den vergangenen Wochen für Impfaktionen geöffnet. «Wir erleben, dass das hilfreich ist.» Aufgabe sei es, Vertrauen zu stabilisieren, Menschen klarzumachen, dass sie getragen sind, und ihnen ein Stück weit Angst zu nehmen.

«Wir wissen, das bestimmte Gruppen von Corona-Leugnern das nicht wollen», räumte der Landesbischof ein. Das sei nicht der Bereich, wo Kirche hilfreich sein könne, sagte Cornelius-Bundschuh. Aber all jenen, die eine Perspektive hätten, müsse man Brücken bauen. «Für die sind wir in ganz besonderer Weise verantwortlich.»

Der 64-Jährige bekräftigte noch einmal, wie wichtig das Impfen gegen das Coronavirus sei. Nichtsdestotrotz rechtfertigte er den Ansatz der Landeskirche, Weihnachtsgottesdienste auch ohne 2G-Regeln oder ähnliches zu erlauben, sofern Vorgaben aus dem Vorjahr wie Maskenpflicht und Mindestabstände von zwei Metern eingehalten werden. Es solle weiterhin ein freier Zugang ermöglicht werden, sagte er.

Ansonsten sollen Weihnachtsgottesdienste unter den in Baden-Württemberg geltenden Bedingungen stattfinden: sprich für Geimpfte und Genesene, die je nach Inzidenz in der Region auch einen aktuellen negativen Test vorweisen müssen. Beide Varianten – «0G und 2G» – bezeichnete Cornelius-Bundschuh als sicher.

 

Weitere Nachrichten

Landtag gibt grünes Licht für neues Klimaschutzgesetz

Nach langem Ringen hat der Landtag in Stuttgart am Mittwoch das neue Klimaschutzgesetz beschlossen.

Mehr Infos zum Stromnetz: TransnetBW erweitert App

Mitte Januar sorgte der Netzbetreiber TransnetBW mit einem Aufruf zum Stromsparen für Aufsehen. Dies war nötig, weil im Norden zu viel Wind wehte. Nun will das Unternehmen mit dem Update einer App mehr Klarheit für Verbraucher schaffen.

"Rote Liste": Mehr als Hälfte der Amphibien- und Reptilienarten gefährdet

Mehr als die Hälfte der in Baden-Württemberg heimischen Amphibien- und Reptilienarten sind gefährdet. Das teilte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) mit der Veröffentlichung einer aktualisierten «Roten Liste» nun in Karlsruhe mit.

Menschen in Baden-Württemberg warten länger auf den Steuerbescheid

Die Bearbeitung der Einkommensteuerklärung hat 2022 in Baden-Württemberg länger gedauert als im Vorjahr.

Cyberattacke auf Polizei in Baden-Württemberg: Gewerkschaft will IT-Spezialisten Bonus

Nach dem erneuten Cyberangriff auf die Internetseiten der Polizei in Baden-Württemberg fordert die Gewerkschaft der Polizei weit reichende Gegenmaßnahmen.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.