Neues vom KSC KSC-Trainingsauftakt mit Louey Ben Farhat – bleibt das Offensivtalent?
Beim Karlsruher SC beginnt unter Maximilian Senft die Neuordnung. Über dem Trainingsauftakt steht vor allem die Frage, wie es mit Offensivtalent Louey Ben Farhat weitergeht.
Trotz eines kürzlich erfolgten Eingriffs und Wechselgerüchten zu Eintracht Frankfurt hat sich Louey Ben Farhat beim Trainingsauftakt des Karlsruher SC den Fans gezeigt. Der abwanderungswillige Offensivspieler, der sich Medienberichten zufolge mit dem hessischen Bundesligisten bereits einig sein soll, arbeitete wegen einer Zahn-Operation jedoch nur individuell auf dem Rad-Ergometer.
Zur Zukunft des 19-jährigen Deutsch-Tunesiers äußerte sich Karlsruhes neuer Trainer Maximilian Senft nicht konkret. Mit möglichen Transfers und Veränderungen im Team umzugehen, sei aber «part of the job» für jeden Fußballtrainer, erklärte Senft. Der österreichische Nachfolger des zum Saisonende freigestellten Christian Eichner leitete zum ersten Mal eine Einheit bei seinem neuen Club.
Rund 800 Zuschauer sahen bei Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke im BBBank Wildpark das erste öffentliche Training. Senft standen 22 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Nach fünf bis sechs Wochen Trainingsbetrieb soll nach dem Willen des 36-Jährigen jedem Spieler «glasklar» sein, wie Karlsruhe auftreten wolle. Jeder Spieler habe dabei die Chance, sich zu zeigen. «Es zählt im Profifußball Leistung, nicht der Name», betonte er. Das neue Spielsystem sei aber «ein Prozess», der sich bis in die Saison hinein weiterentwickle.
Bis zur Abreise ins Trainingslager nach Neukirchen am Großvenediger am 11. Juli stehen drei Testspiele an. Am Dienstagabend tritt der Zweitligist beim FC Untergrombach an, am Samstag folgt die Partie beim VfB Gaggenau und am 9. Juli testet der KSC zu Hause gegen den SGV Freiberg.