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Das sollte beim Wassertrinken beachtet werden
Was beim Trinken zu beachten ist – wie viel Wasser ist gesund?

Das sollte beim Wassertrinken beachtet werden Was beim Trinken zu beachten ist – wie viel Wasser ist gesund?

Quelle: Pixabay

Wasser gilt als das Elixier des Lebens. Tatsächlich ist Wasser essenziell, um viel wichtige Funktionen des menschlichen Körpers aufrecht zu erhalten. Aber wie viel Wasser braucht man am Tag und kann es auch ein Zuviel des Guten geben? meinKA klärt auf!

Wasser ist unverzichtbar für die Körperfunktionen

Wasser ist für unseren Körper überlebenswichtig. Wasser verdünnt das Blut, sodass es auch in kleinsten Blutkapillaren fließen kann. Es begünstigt damit unter anderem die Atmung, den Transport von Stoffen, die Versorgung des Gehirns und das körpereigene Entgiftungssystem und vieles mehr. Wer zu wenig trinkt riskiert Einschränkungen in der Körperfunktion und auf Dauer bleibende Schäden an lebenswichtigen Organen wie Leber und Nieren. Absolute Werte darüber, was als zu wenig erachtet werden kann, sind jedoch schwer zu treffen.

Wie viel Wasser braucht man am Tag?

Noch heute geistert auf die Frage, wie viel Wasser am Tag man zu sich nehmen müsse, die pauschale „Zwei-Liter-pro-Tag“ – Regel durch das Internet und die Medien. Was vermutlich als Marketing-Trick großer Getränkehersteller begann, wird inzwischen von vielen Fachleuten angezweifelt. Aus vielen Gründen lässt sich eine solche Pauschalisierung nicht halten. Der Wasserbedarf unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und hängt dabei von Faktoren wie Geschlecht, Körpergröße, Körpergewicht, Stoffwechselrate, sportlichen Aktivitäten und äußeren Bedingungen wie der Temperatur ab. Hinzu kommt, dass bei einer pauschalen Trinkempfehlung von zwei Liter Wasser am Tag die Flüssigkeitsaufnahme über die Nahrung vernachlässigt wird. Besser als das Verfolgen fix vorgegebener Trinkmengenideale ist es daher, seinem Körper zu vertrauen, und auf sein Durstgefühl zu hören.

Kann man zu viel Wasser trinken?

Wie für alle Dinge im Leben gilt die Weisheit „Die Dosis macht das Gift“. Tatsächlich schadet es mehr, als das es nützt, wenn man es mit dem Wasser zu gut meint. Nimmt der Körper mehr Wasser auf, als er ausscheiden kann, droht eine Wasservergiftung, auch Hyperhydratation genannt. Dabei wird das Blut zunehmend verdünnt und die Salzkonzentration, welche wichtig für den reibungslosen Ablauf der Zellfunktionen ist, sinkt. Zu den wasserbedingten Vergiftungserscheinungen gehören Kopfschmerzen, Muskelschwächen und Orientierungsprobleme. Im schlimmsten Fall können lebensbedrohliche Zustände wie Herzprobleme und Hirnödeme die Folge sein. Es ist daher wichtig, nicht über den Durst hinaus zu trinken. Ab drei Liter Flüssigkeitszufuhr kann es problematisch werden.

Fazit – so viel Wasser ist gesund

Eine ausreichende Wasserversorgung des Körpers hat zahlreich positive Effekte. Die sinnvollste Herangehensweise ist dabei, auf die Signale seines Körpers zu achten, welcher mit einem Durstgefühl klar signalisiert, wann es Zeit ist, zu einem Glas Wasser zu greifen.

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