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Hilfreiche Tipps für ein gutes Raumklima
Stoßlüften und mehr – so verbessert man seine Raumluft

Hilfreiche Tipps für ein gutes Raumklima Stoßlüften und mehr – so verbessert man seine Raumluft

Quelle: Pixabay

Wenn die Tage wieder kürzer und die Temperaturen draußen kühler werden, verbringt man besonders viel Zeit in geschlossenen Räumen. Für eine gesunde Wohlfühlatmosphäre ist da das Raumklima entscheidend. meinKA hat hilfreiche Tipps um die Raumluft positiv zu beeinflussen.

Regelmäßig und richtig Lüften

Je länger wir uns in einem geschlossenen Raum aufhalten, desto schlechter wird die Raumluft. Mit jedem Atemzug sinkt die Sauerstoffkonzentration, während der Kohlenstoffdioxidgehalt steigt. Gerüche und Keime reichern sich an und können uns auf die Gesundheit schlagen. Gezieltes Stoßlüften wirkt dann Wunder, denn es ermöglicht den Austausch von verbrauchter Raumluft mit frischer Luft von draußen.

 

Auf die Luftfeuchtigkeit achten

Die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Durch Duschen, Waschen und Kochen kann sich Feuchtigkeit in den Räumen etablieren und Allergie auslösenden Schimmel begünstigen. Das gezielte Lüften nach diesen Aktivitäten hilft dabei, die Feuchtigkeit zu regulieren. Im Winter kann hingegen die trockene Heizungsluft auf die Atemwege schlagen. Es empfiehlt sich, die Luftfeuchte mit einem Hygrometer zu kontrollieren und gegebenenfalls Wasserschalen in der Nähe der Heizungen aufzustellen. Mit Zitruscheiben oder Duftölen versetzt, sorgen sie gleichzeitig für einen angenehmen Duft.

 

Die Staub- und Schadstoffkonzentration limitieren

Nicht nur mit Chemikalien behandelte Möbel und andere Gegenstände in der Wohnung können die Schadstoffkonzentration in der Luft steigern. Auch Bestandteile von Reinigungsmitteln können in die Luft gelangen. Wer auf möglichst biologische Putzmittel zurückgreift, kann dem entgegenwirken. Zudem verhindert regelmäßiges Staubwischen und Wischen des Bodens, dass belastete Staubpartikel allzu leicht in die Atemluft verwirbelt werden.

 

Pflanzen als natürliche Luftverbesserer einsetzen

Studien im Bereich der Raumfahrt konnten zeigen, dass Pflanzen dabei helfen, das Klima in geschlossenen Räumen nachhaltig zu verbessern. Dabei wirkt sich das natürliche Grün nicht nur positiv aufs Gemüt aus, sondern Pflanzen können die Luftfeuchte regulieren, Schadstoffe binden und nicht zuletzt wandeln sie Kohlendioxid in Sauerstoff um. Dabei sind einige Pflanzen besonders gut geeignet, um die Raumluft zu verbessern.

Dazu zählen:

  • Drachenbaum
  • Bogenhanf
  • Gemeiner Efeu
  • Chrysanthemen
  • Friedenslilien
  • Efeutute
  • Birkenfeige
  • Einblatt
  • Grünlilie

Für optimale Effekte sollte mindestens eine Pflanze pro neun Quadratmeter eingesetzt werden – je größer, desto wirkungsvoller. Bogenhanf, Aloe Vera und Palmlilien eignen sich besonders gut fürs Schlafzimmer, da sie auch nachts Sauerstoff produzieren.

 

Nicht alle Pflanzen sind gleich gut geeignet

Bei der Wahl der Pflanzen zur Verbesserung des Raumklimas gilt zu beachten, dass manche sich weniger gut für dieses Ziel eignen. Wenn Tiere oder Kinder im Haushalt leben, sollte beachtet werden, dass einige Pflanzen giftig sind, und besser nicht einziehen sollten. Zum Beispiel sind Einblatt und Efeu in dieser Hinsicht mit Vorsicht zu genießen. Außerdem sind Pflanzen aus größeren Gartenmärkten und Supermarktketten nicht selten mit Pestiziden behandelt, welche das Raumklima negativ beeinflussen können. Besser ist es zu ökologisch aufgezogenen Pflanzen zu greifen.

 

Ein Fazit der Stadtwerke Karlsruhe

Jede Wohnung muss für ein gesundes Raumklima mit Frischluft versorgt werden. Aber bitte nicht das Geld zum Fenster heraus-heizen!

Gibt es keine Lüftungsanlage, kann der Luftaustausch nur über das Öffnen der Fenster erfolgen. Doch Achtung! Wer denkt, mit einem ständig gekippten Fensterflügel dieser Anforderung gerecht zu werden, der irrt gewaltig und hat unter Umstän­den gleich den dreifachen Schaden: Der Luftaustausch ist viel zu gering, die Ener­gie­verluste dagegen enorm, denn ein ständig gekipptes Fenster kann bis zu 100 Euro an zusätzlichen Energiekosten pro Jahr verursachen. Des Weiteren kühlen die umliegenden Innenwände sehr stark aus, was zur Kondensation der Feuchtigkeit und damit zu Schimmelproblemen führen kann.

Wann muss während der Heizperiode gelüftet werden?

Die optimale Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Raumklima liegt bei 40 bis 60 Prozent relativer Feuchte. Zeigt das Hygrometer über 65 Prozent an, ist Lüften unbedingt erforderlich. Auch nach dem Duschen und Kochen ist ein kurzzeitiges gründliches Lüften ratsam.

Wie lüftet man richtig?

In der Heizperiode vier Mal täglich für mehrere Minuten stoßlüften. Hierbei ist zu beachten: Je länger die Aufenthaltsdauer in einem Raum ist, desto höher ist der Feuchtigkeitseintrag, desto öfter müssen die Räume gelüftet werden. Thermostatventile dabei an den Heizkörpern für die Dauer des Lüftens schließen. Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden.

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