Wildpark
Stadionbau im Wildpark auf der Zielgeraden: „Haben ein paar heftige Monate vor uns“

Wildpark Stadionbau im Wildpark auf der Zielgeraden: „Haben ein paar heftige Monate vor uns“

Quelle: Melanie Hofheinz

Mit der Übergabe der neuen Nordtribüne an den Karlsruher SC wurde jüngst der nächste Meilenstein des Stadionneubaus im Wildpark erreicht. Dies zum Anlass nehmend wurde am Freitag, 02. September 2022, bei einem Pressetermin, über das weitere Vorgehen informiert.

„Wichtiger Image-, Marketing- und Wirtschaftsfaktor“

Mit der Übergabe der Nordtribüne an den Karlsruher SC wurde kürzlich der nächste Meilenstein im Stadionbau im Wildpark erreicht. Bei einem Pressetermin am Freitag, 02. September 2022, wurde über die weiteren Bauarbeiten informiert.

Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zeigte sich beeindruckt vom bisherigen Neubau und betonte die Wichtigkeit des Bauvorhabens: „Das neue Stadion soll die Zukunft des Vereins, aber auch die Zukunft des Profi-Fußballs in Karlsruhe sichern und ist auch ein wichtiger Image-, Marketing- und Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt und die Region.“

 

Die Haupttribüne | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Hauptgebäude erfordert „maximale Transparenz“

„Wir haben jetzt noch ein paar heftige Monate vor uns, um den Ausbau der Haupttribüne gemeinsam zu meistern“, erklärte Mitglied des ZECH-Vorstands Harald Supper und ergänzt: „Wir werden in den nächsten Monaten, in engster Abstimmung, die Einbauten der Haupttribüne vornehmen, die nicht einfach sind – dazu gehören sehr komplexe Logen- und Veranstaltungsbereiche.“

„Maximale Transparenz und Offenheit“ fordert OB Mentrup für diese Bauphase, den neben den bisherigen Bauherren, die Stadt Karlsruhe, vertreten durch den Eigenbetrieb und der KASIG sowie der ausführenden Firma Zech, kommt nun noch der KSC, mit seinen Einbauten, als dritter Player hinzu. „Daher benötigt es hier einen erhöhten Abstimmungsbedarf“, so Mentrup.

„Jetzt sind wir sozusagen auf der Zielgeraden, was das Hauptgebäude angeht – diese Zielgerade dauert wohl fünf, sechs Monate und da muss es wirklich Hand in Hand laufen. Dafür gibt es wöchentliche, beinahe tägliche Abstimmungen“, kündigte auch KSC-Geschäftsführer Michael Becker an.

 

Michael Becker, Harald Supper und Frank Mentrup (v.l.). | Quelle: Melanie Hofheinz

 

Auf Kurs: Fertigstellungstermin im Frühjahr 2023

Der geplante Fertigstellungstermin im Frühjahr 2023 sowie die Kosten bleiben nach aktuellen Stand unverändert, so Supper und erklärt:

„Für uns ist es nicht einfach in diesen Zeiten, ich möchte nicht jammern, aber jeder weiß, was im Moment auf der Welt los ist. Wir kämpfen jeden Tag mit den Randbedingungen und sind aber im Moment frohen Mutes, dass wir das alles hinbekommen. Wir haben die Materialien bestellt, die meisten Einbauten sind schon da“.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

„Dieses Stadion wird ein richtiges Schmuckkästchen“

Vom Stadion begeistert zeigte sich auch Harald Supper: „Dieses Stadion wird ein richtiges Schmuckkästchen – die Stadt Karlsruhe und der KSC können echt stolz sein. Von innen und außen ist das sehenswert und wir haben ja schon viele Stadien gebaut, als Letztes in Dresden, aber dieses hier ist von der Architektur her nochmals was Besonderes.“

Auch wenn die Bauarbeiten noch einige Monate andauern, so freut sich Michael Becker bereits auf ein „großes Fußballfest“ im nächsten Sommer: „Wir sind schon dran, einen hochkarätigen Gegner zu besorgen – da sieht es ganz gut aus.“ Wer gegen den KSC zum „Eröffnungsspiel“ antreten soll, bleibe aktuell aber noch geheim.

 

Fotogalerie | Stadion-Rundgang im Wildpark auf der Zielgeraden

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