Corona in Baden-Württemberg
Frau nimmt Maske ab & zupft sich Barthaare im Zug: Corona-Bußgeld fällig

Corona in Baden-Württemberg Frau nimmt Maske ab & zupft sich Barthaare im Zug: Corona-Bußgeld fällig

Quelle: Daniel Karmann

Auch wenn in einem Zug die Mund-Nase-Bedeckung nur kurz abgenommen wird und nur wenige Menschen mit im Abteil sitzen, ist ein Bußgeld fällig.

Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe entschieden und eine Frau nach Angaben vom Freitag dazu verpflichtet, 70 Euro zu zahlen. Sie hatte sich Barthaare am Kinn herausgezupft und dafür die Maske heruntergezogen. Dabei hatte sie nach eigenen Worten jederzeit den vorgeschriebenen Mindestabstand zu anderen Reisenden eingehalten.

Das OLG ließ das nicht gelten. In öffentlichen Verkehrsmitteln stiegen ständig Menschen ein und aus, dadurch würden die Mindestabstände «ständig unvorhersehbar unterschritten», führte es unter anderem aus. Eine Abnahme der Maske zur «Gesichtspflege» sei keine Entschuldigung. Immerhin wurde das zuvor vom Amtsgericht Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) verhängte Bußgeld von zuvor 100 Euro auf 70 reduziert (Az.: 2 Rb 35 Ss 94/21).

 

Weitere Nachrichten

Hier könnte Hitzehoch "Hartmut" den Temperaturrekord brechen

Ist das der heißeste Juni-Monat aller Zeiten? Der Wetterdienst erwartet neue Allzeit-Höchstwerte. Was das für einzelne Regionen bedeutet - und wann die Abkühlung kommt.

Bundesweiter Stillstand: Technikpanne legt Bahn lahm – Tausende steckten fest

Das Kürzel GSM-R dürfte vielen bisher kein Begriff gewesen sein. Es ist der Name für das digitale Funksystem der Bahn, das gestern Abend ausfiel – und mit ihm der gesamte Zugbetrieb. Was war passiert?

Polizist stirbt bei Fahrtraining auf dem Hockenheimring

Eigentlich sollte ein Training auf dem Hockenheimring einem Motorradpolizisten mehr Sicherheit geben, dann kommt es zu einem Unfall.

Tiefster Stand seit 2010: Wohnungsbau in der Krise - wann kommt die Trendwende?

Der Wohnungsbau in Baden-Württemberg kommt nicht vom Fleck: 2025 ist die Zahlen auf den niedrigsten Stand seit Jahren gesunken. Doch es gibt Anzeichen für eine Trendwende.

Ermittler in Karlsruhe gehen gegen Cybergrooming im Netz vor

Undercover im Netz: Ermittler geben sich als Kinder aus und decken Anbahnungsversuche auf.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.