347.000 Schüler starten in ihren Alltag Sommerferien enden – nun beginnt das neue Karlsruher Schuljahr
Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende entgegen: Am Mittwoch, 11. September 2019, starten 347.000 Schüler und 29.000 Lehrer im Bezirk des Regierungspräsidiums Karlsruhe in den Schulalltag. Den größten Zuwachs erleben dabei die Gemeinschaftsschulen.
Die Sommerferien sind zu Ende
An den Schulen beginnt wieder der Ernst den Lebens. Insgesamt rund 950 Schulen im Regierungsbezirk Karlsruhe nehmen am Mittwoch, den 11. September 2019, wieder ihren Betrieb auf. Im Schuljahr 2019/2020 werden in Summe 347.000 Schüler in der Region unterrichtet – der Großteil von ihnen wird auf ein Gymnasium gehen. Das geht aus einer Pressemeldung des Regierungspräsidiums hervor.
Schülerzahlen im Groben konstant
Bei den Schulen in Karlsruhe sind die Schülerzahlen im Groben konstant geblieben und steigen weiterhin leicht an. Größere Veränderungen im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr gibt es allerdings an den Werkreal- und Hauptschulen sowie an den Gemeinschaftsschulen. Während mit rund 12.000 Schülern etwa 16 Prozent weniger junge Menschen auf eine Werkreal- oder Hauptschule gehen, ist die Zahl der Schüler an einer Gemeinschaftsschule um fast 14 Prozent auf 15.157 angestiegen. Die Ursache für das Wachstum ist nicht nur in der Nachfrage zu suchen: Vielmehr wurden in den vergangenen Jahren auch immer mehr Einrichtungen mit dieser Schulform angelegt.
Mit Abstand am meisten Schüler besuchen allerdings ein Gymnasium: 98.878, was eine Verringerung von rund einem Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahrgang ausmacht. An den Grundschulen sind in diesem Schuljahr mit 88.524 Kindern rund 1,4 Prozent mehr Schüler angemeldet worden.
Nicht alle Lehrer-Stellen sind besetzt
Ein Problem, welches das Regierungspräsidium auch in diesem Schuljahr beschäftigt, ist die Zahl der unbesetzten Lehrer-Stellen. Noch immer sei der Bedarf an Lehrkräften ungebrochen hoch. Grund dafür seien unter anderem die Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben, eine zwar langsam abflauende, aber noch immer überproportional hohe Pensionierungswelle und ansteigende Schülerzahlen. Viele Lücken an Lehrpersonal sei nun durch Versetzungen gedeckt abgedeckt worden, was vor allem den ländlichen Raum betrifft.
Da bereits früh mit Maßnahmen zur Gewinnung von Lehrern begonnen wurde, konnten alle zur Verfügung gestellten Stellen besetzt werden, heißt es nun vom Regierungspräsidium weiter – eine Ausnahme stellen hier jedoch die Fachlehrer dar. Denn hier sind weiterhin einige Stellen offen. Zur Entschärfung der Lage wurden auch mehr Teilzeitbeschäftigungen vergeben.
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