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Kann Tiefgefrorenes gefährlich werden?
So lange bleiben tiefgefrorene Lebensmittel genießbar

Kann Tiefgefrorenes gefährlich werden? So lange bleiben tiefgefrorene Lebensmittel genießbar

Quelle: Pixabay

Der Tiefkühlschrank, indem Lebensmittel für lange Zeit aufbewahrt werden können, vereinfacht das Leben. Nicht selten entpuppt er sich jedoch als Dauerlagerort. Doch wie lange darf man die Tiefkühlpizza noch gefahrlos essen und wann muss sie in den Müll?

Maximalhaltbarkeit beachten

Das Tiefkühlfach ist ein dunkler und unübersichtlicher Ort, der gerne mal die ein oder andere Überraschung bereit hält. Da taucht der Sonntagsbraten vom Vorjahr auf oder Reste einer Mahlzeit, an die man sich kaum erinnern kann.

Und dann stellt sich wieder einmal die Frage: Ist das noch genießbar oder kann das weg? Bei Tiefkühlwaren stehen die Ablaufdaten nach Herstellerangaben meist auf der Verpackung. Auch für die üblichen Nahrungsmittel gibt es gängige Richtwerte, an denen man sich orientieren kann. So können zubereitete Speisen etwa ein bis drei Monate weggefroren werden, bevor sie verwendet werden sollten. Obst, Gemüse und viele Fleischsorten sind ein halbes Jahr oder länger im Tiefkühlfach haltbar. Backwaren oder Wurst sollten hingegen zügig gegessen werden. Als Richtwert sollten Lebensmittel nicht länger als 12 Monate im ewigen Frost gelagert werden, bevor eine Entsorgung fällig wird.

 

Gesundheitsgefahr aus der Kälte?

Doch was passiert, wenn man Nahrungsmittel auch nach dieser Zeit noch verzehrt? Die gute Nachricht zuerst – eine Gefährdung für Leib und Leben geht von ordnungsgemäß eingefrorener Tiefkühlkost im Allgemeinen nicht aus. Die Geschmacksnerven könnten hingegen durchaus leiden, wenn eine jahrelang eingefrorene Tiefkühlpizza an geschmacklicher Qualität oder Konsistenz verloren hat. So schmecken sehr fettige Speisen nach langem Aufenthalt im Gefrierfach ranzig und nehmen einen unangenehm gräulichen Farbton an.

Im Zweifelsfall gilt es, auf die eigene Sinne zu vertrauen. Riecht das Fundstück beim Auftauen unangenehm, sollte man lieber keine Experimente wagen, und das Nahrungsmittel in den Müll geben. Andernfalls lassen sich auch qualitativ nicht mehr ganz so hochwertige Nahrungsmittel beispielsweise in Eintöpfen noch verwerten. Gefrierränder sollten dann jedoch entfernt werden, da sie oft zäh sind.

 

Tipp: So behält man die Oberhand im Tiefkühlchaos

Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass man die Übersicht verliert und Nahrungsmittel zu lange eingefroren bleiben, gibt es einige Tipps. Wer seine Mahlzeiten in handlichen Portionen einfriert, kann sie später bedarfsgerecht wieder auftauen. Dabei sollte möglichst luftfrei eingefroren werden, um Eiskristallen keine Angriffsfläche zu bieten. Damit man auch später noch weiß, was sich im Tiefkühlschrank befindet, sollten nicht nur die eingefrorenen Gefäße beschriftet werden, sondern auch eine Tafel oder Tabelle außerhalb des Gefrierfachs den Inhalt dokumentieren. So ist auf einen Blick ersichtlich, was zeitnah für eine Mahlzeit oder ein Kochrezept eingeplant werden sollte. Voraussetzung dafür, dass dieses System funktioniert ist freilich ein gewissenhaftes Notieren und Entfernen aus der Liste. In regelmäßigen Abständen, zum Beispiel beim notwendigen Abtauen des Schrankes, sollten die gefrorenen Lebensmittel begutachtet und verwendet oder entsorgt werden.

 

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