Neues vom Karlsruher SC
Trotz Corona: KSC-Coach Eichner verteidigt Gueyes Heimaturlaub

Neues vom Karlsruher SC Trotz Corona: KSC-Coach Eichner verteidigt Gueyes Heimaturlaub

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Trainer Christian Eichner vom Karlsruher SC hat die Entscheidung verteidigt, Stürmer Babacar Gueye während der kurzen Weihnachtspause in sein Heimatland Senegal reisen zu lassen.

Der 26-Jährige wurde kürzlich positiv auf Corona getestet und wird dem Fußball-Zweitligisten gegen den Tabellendritten SpVgg Greuther Fürth am Freitag (18:30 Uhr/Sky) zum zweiten Mal in Folge fehlen.

«Wenn ich natürlich wüsste, dass er sich mit Corona infiziert, würde ich die Entscheidung so nicht mehr treffen», sagte Eichner am Donnerstag. Bei dem Angreifer, der in dieser Saison bislang auf zehn Einsätze kommt, sei der Fall aber «etwas spezieller gelagert» gewesen.

Das Trainerteam sei sich der gesellschaftlichen Lage und der Problematik durchaus bewusst gewesen. «Wir haben aber auch den Spieler, der hier alleine ist, der seine Frau nicht gesehen hat. Uns ist in diesem Fall auch der Mensch wichtig gewesen», erklärte Eichner, der deswegen auch bereit war, eine fünftägige Quarantäne und den damit verbundenen Ausfall Gueyes beim Auswärtsspiel in Würzburg (4:2) am vergangenen Samstag zu akzeptieren.

Neben Gueye muss der KSC gegen Fürth auch auf Verteidiger Dirk Carlson (Gelb-Rot-Sperre) und Mittelfeldspieler Lukas Fröde (Gelbsperre) verzichten. Dafür ist in der Offensive Rückkehrer Kyoung-Rok Choi laut Eichner wieder ein Startelfkandidat.

 

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