Eiersuche in der Fächerstadt
Ostern in Karlsruhe – Bräuche, Infos & Herkunft

Eiersuche in der Fächerstadt Ostern in Karlsruhe – Bräuche, Infos & Herkunft

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Bunte Eier, Schokohasen und Feiertage – es ist Ostern in Karlsruhe! Doch woher kommt der Osterbrauch, welche Traditionen sind mit dem Osterfest verbunden und welche Änderungen bringt das lange Osterwochenende mit sich? meinKA hat den Oster-Überblick!

Das Osterfest – Herkunft & Datum

Das Osterfest ist ein fester Bestandteil der deutschen Kultur, welches daher auch in der Fächerstadt von großer Bedeutung ist. Ostern ist das wichtigste und älteste Fest der Christen, denn alljährlich feiern die Gläubigen mit dem Osterfest die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Das Fest besteht aus drei Höhepunkten: Gründonnerstag, Karfreitag sowie Ostersonntag.

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Kalenderdatum jedes Jahr variiert. Wann das Osterfest stattfindet, hängt daher vom Frühlingsvollmond ab, da das Osterdatum immer der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling ist. Das früheste Osterdatum ist immer der 22. März, der späteste Termin der 25. April. Alle weiteren beweglichen Kirchenfeiertage orientieren sich an der Terminierung des Osterfestes.

Ostersonntage 2023 bis 2028 im Überblick

2024 31. März
2025 20. April
2026 05. April
2027 28. März
2028 16. April

 

Ostern | Quelle: Pixabay

 

Osterbräuche – Feuer, Hasen & Eier

Rund um das Osterfest tummeln sich die unterschiedlichsten Bräuche, welche von Osterlämmern, über bunte Ostereier und putzige Hasen bis zu einem Osterfeuer reichen. Doch was steckt hinter diesen Traditionen und wie sind die Osterbräuche entstanden?

Der Osterhase

Er ist klein, hat ein weiches Fell und versteckt die Ostereier – der Osterhase wird von nahezu jedem gekannt und geliebt. Die erste Überlieferung des hoppelnden Gesellen stammt aus dem 17. Jahrhundert, als der Heidelberger Professor Georg Franck von Frankenau die Existenz des Osterhasen belegen wollte. Die frühen Spuren des Osterhasen-Brauchs sind im Elsass, in der Pfalz und am Oberrhein zu finden. Dort ist vor über dreihundert Jahren das erste Mal von einem Osterhasen die Rede.

Über die Jahre ist der Osterhase zu einem Mustersymbol für Ostern geworden. Insbesondere die Kinder freuen sich über Schokoladen-Osterhasen und die Vorstellung, dass ein Hase die Osternester mit Eiern und Süßigkeiten versteckt. Eine Theorie stellt zudem den Zusammenhang zur Auferstehung von Jesus Christi her, denn der Hase gilt in der christlichen Tradition nicht nur als Bote Gottes, sondern gleichzeitig auch als Zeichen für neues Leben und Fruchtbarkeit, was der Ursprung zu der Osterhase-Tradition gewesen sein könnte.

 

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Osterhase | Quelle: Pixabay

 

Die bunten Ostereier

Neben dem Osterhasen dürfen auch die bunten Ostereier während der Osterfeiertage nicht fehlen. Da das Ei als Symbol für das Leben, der Reinheit und der Fruchtbarkeit gilt, war es früher üblich Eier zu verschenken. Zudem wurden Eier in der frühen Christenzeit als Grabbeilage für die Toten verwendet, was wiederum in eine direkte Verbindung mit der Auferstehung Jesus Christi gebracht werden kann.

Warum die Ostereier heute in den buntesten Farben erstrahlen, lässt sich ebenfalls erklären. So gilt die Farbe Rot seit dem Beginn des 13. Jahrhunderts als die traditionelle Eier-Farbe. Rot gilt zudem als die Farbe des Blutes Christi, des Lebens, der Freude sowie des Siegens. Inzwischen werden die Eier nicht mehr nur mit roter Farbe bemalt, sondern beliebig bunt verziert.

 

Bunte Ostereier | Quelle: Pixabay

 

Das Osterlamm

Zu jedem traditionellen Osterfest gehört auch ein ganz besonderes Gebäck – das Osterlamm. Entweder selbst gebacken oder frisch aus der Bäckerei, der kleine Rührteigkuchen in Lammform schmeckt zuckersüß. Der Brauch stammt aus dem Judentum, welche früher zum Passahfest ein Lamm geschlachtet und gegessen haben.

Das Lamm wurde dabei als Gedenkopfer an Gott dargestellt. Im Christentum ist das Lamm symbolisch ein Zeichen des Sieges. Im Rahmen der Kirche wird das Lamm ebenfalls als ein Zeichen für das Leben angesehen.

 

Osterlamm | Quelle: Pixabay

 

Das Osterfeuer

Ein weiterer Osterbrauch ist das traditionelle Osterfeuer in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag. Dieses Feuer gilt für viele Christen als ein Schlüsselereignis, da das Feuer als heilig angesehen wird. Das Osterfeuer dient nämlich als Symbol für die Sonne, welche insbesondere im Frühling dafür sorgt, dass die Tage länger und wärmer werden, was wiederum für Fruchtbarkeit, Wachstum sowie Ernte steht.

Meist sammeln die Jugendlichen der Gemeinden Holz, welches dann gemeinsam zu einem großen Osterfeuer entfacht wird. Nach Ende der sogenannten Feuerweihe wird oft eine Osterkerze mit dem heiligen Osterfeuer angezündet und in die Kirche gebracht.

 

Osterfeuer | Quelle: Pixabay

 

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