Von Thriller bis Liebes-Roman
Lesen in der Corona-Zeit: Die 10 Buch-Tipps von meinKA

Von Thriller bis Liebes-Roman Lesen in der Corona-Zeit: Die 10 Buch-Tipps von meinKA

Quelle: Pixabay

Die Coronavirus-Pandemie hat das öffentliche Leben lahmgelegt. Um andere und sich selbst nicht zu gefährden, sollte man so viel Zeit wie möglich zuhause verbringen. Was also tun daheim? Wie wäre es denn mal wieder mit einem guten Buch? meinKA hat 10 Tipps!

Buch-Empfehlungen der Redaktion

Restaurants und Bars sind dicht, Fitnessstudios ebenfalls, öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen, soziale Kontakte sollen auf ein Minimum reduziert werden. Was übrig bleibt, sind die eigenen vier Wände, ein leerer Terminkalender und plötzlich ganz viel Zeit. Doch anstatt sich darüber Gedanken zu machen, was im Moment gerade alles nicht möglich ist, sollte man die Zeit nutzen für was, was sonst im hektischen Alltag untergeht. Wann hatte man das letzte Mal so viel Zeit, um in Ruhe in ein Buch einzutauchen und stundenlang zu lesen? Jetzt ist der optimale Moment dafür!

meinKA hat zehn Buchtipps zusammengestellt. Mit dabei sind unter anderem Krimis, Romane, Autobiographien – Neuerscheinungen, aber auch schon länger veröffentlichte Bücher, die unbedingt noch gelesen werden sollten.

Wenn Ihnen ein Buch zusagt, das Sie sich bestellen wollen, unterstützen Sie doch die lokalen Buchhändler. Zahlreiche Buchhändler in Karlsruhe bieten ihre Produkte auch online an und liefern!

 

Juan Moreno: Tausend Zeilen Lügen

Viele werden den Skandal um den „Spiegel“-Reporter Claas Relotius mitbekommen haben: Im Dezember 2018 wurde nach und nach aufgedeckt, dass der Journalist zahlreiche seiner Werke frei erfunden hatte. Wer denkt, damit schon alles zu wissen, liegt falsch. Das Buch von Juan Moreno (vom medium magazin zum „Journalist des Jahres“ 2019 gewählt) geht weiter: Es erzählt die Geschichte eines freien Reporters, der zunächst aus gekränkter Eitelkeit die Reportagen von Relotius hinterfragte, immer hartnäckiger recherchierte und schließlich seine Karriere dafür aufs Spiel setzte. Es erzählt von den Verantwortlichen beim „Spiegel“, die ihm viel zu lange nicht glauben wollten.

„Tausend Zeilen Lüge – Das System Relotius und der deutsche Journalismus“ ist dokumentarisch und doch spannend, ehrlich und nicht besserwisserisch, es fesselt in Anbetracht dessen, dass man gerade keinen Krimi liest, sondern eine wahre Begebenheit. Besonders interessant sind auch die abgedruckten E-Mail-Verläufe zwischen Moreno, Relotius und den damaligen Leitern des Gesellschaftsressorts. Zum Beispiel Morenos letzte Mail: „Ullrich, ich bin nicht dein Feind. Ich bin nur der Typ, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und das macht, was du vermutlich an meiner Stelle genauso machen würdest.“

Klappentext

Es war der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Ein Reporter des „Spiegel“ hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Sie alle wurden vom „Spiegel“ und seiner legendären Dokumentation geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und der Autor Claas Relotius wurde mit Preisen geradezu überhäuft. Aber: Sie waren – ganz oder zum Teil – frei erfunden.

Juan Moreno hat, eher unfreiwillig und gegen heftigen Widerstand im „Spiegel“, die Fälschungen aufgedeckt. Hier schildert er Aufstieg und Fall des jungen Starjournalisten, dessen Reportagen so perfekt waren, so stimmig, so schön. Claas Relotius lieferte immer genau das, was seine Redaktionen haben wollten. Dennoch ist zu fragen, wieso diese Fälschungen jahrelang unentdeckt bleiben konnten. Juan Moreno schreibt mehr als die unglaubliche Geschichte einer beispiellosen Täuschung, er fragt, was sie über den Journalismus aussagt.

GenrePolitik, Gesellschaft
VerlagRowohlt
Seiten288
Erscheinungsdatum17. September 2019 (6. Auflage)

 

Buch Tausend Zeilen Lügen Juan Moreno

 

 

Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann

Diese voller Liebe geschriebene Geschichte schafft es, einen über schwere Tage zu bringen und gehört deshalb unbedingt in diese Buch-Tipps. In drei Teilen erzählt die Autorin die Geschichte von Luise vom 10. bis zum 35. Lebensjahr. Es geht um die Ängste und Hoffnungen der Menschen, es geht um Trauer, Tod und Verlust, aber es geht vor allem auch um alle Arten der Liebe – alles gewürzt mit einer Prise feinem Humor und alles in einem kleinen, unspektakulären Dorf im Westerwald. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet – vom Optiker über die Großmutter Selma, die abergläubische Elsbeth bis zur Protagonistin Luise –, sie sind sympathisch und skurril zugleich. Das Buch ist tiefsinnig und warmherzig, einfühlsam, aber nicht kitschig. Kritiker loben zudem die rhythmische und kunstvolle Sprache von Leky in „Was man von hier aus sehen kann“.

Klappentext

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.

„Was man von hier aus sehen kann“ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …

GenreRomane & Erzählungen
VerlagDumont Verlag
Seiten320
Erscheinungsdatum29. Mai 2019 (25. Auflage)

 

Buch was man von hier aus sehen kann Mariana Leky

 

John Grisham: Die Wächter

John Grisham ist zurück – und für alle Thriller-Fans liefert er einen neuen Roman für die Zeit daheim. Der Bestseller-Autor macht es wieder und rechnet mit dem maroden System der US-Justiz ab und das auf die gewohnte packende Art, die es unmöglich macht, das Buch wegzulegen. Es ist keine leichte Kost: Die Story ist beklemmend, verstörend, fesselnd, sie wirft Fragen auf und sie ist voller unerwarteter Wendungen. Im Mittelpunkt steht Cullen Post, der versucht, die Unschuld eines Mannes zu beweisen, der in der Todeszelle sitzt. Und je tiefer er gräbt, desto mehr werden Abgründe des Justizsystems deutlich.

Klappentext

In Seabrook, Florida wird der junge Anwalt Keith Russo erschossen. Der Mörder hinterlässt keine Spuren. Es gibt keine Zeugen, keine Verdächtigen, kein Motiv. Trotzdem wird Quincy Miller verhaftet, ein junger Afroamerikaner, der früher zu den Klienten des Anwalts zählte. Miller wird zum Tode verurteilt und sitzt 22 Jahre im Gefängnis. Dann schreibt er einen Brief an die Guardian Ministries, einen Zusammenschluss von Anwälten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Cullen Post übernimmt seinen Fall. Er ahnt nicht, dass er sich damit in Lebensgefahr begibt.

GenreJustizthriller
VerlagHeyne Verlag
Seiten448
Erscheinungsdatum2. März 2020

 

Buch John Grisham Die Wächter

 

John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt

Zugegeben, „Der Wal und das Ende der Welt“ ist keine leichte Kost – gerade nicht in der aktuellen Zeit –, aber es ist ein Buch, das einem noch lange im Kopf bleibt. Es beginnt wie ein Märchen und ist später doch sehr nah an der Realität. Der Autor liefert eine Geschichte über, wie es der „Stern“ beschreibt, den „Kampf eines Fischerdorfs gegen den Kollaps unserer Zivilisation“. Es geht um die Zerbrechlichkeit der zivilisierten Welt und die Frage: Wie verhält sich der Mensch, wenn das, was er kennt, zusammenbricht?

Der gesellschaftsphilosophische Roman beinhaltet ein Endzeit-Szenario, in dem Ironmonger den Glauben an die Menschen und die Gemeinschaft mitgibt. Es ist eine mitreißende Geschichte und ein Buch, das Hoffnung gibt – deshalb unbedingt einer der Buch-Tipps.

Klappentext

Erst wird ein junger Mann angespült und dann strandet der Wal. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass alles mit allem zusammenhängt. Und wer das Dorf. St. Piran kennt, weiß, es gibt noch Hoffnung. Selbst für die Menschheit.

Eines Morgens retten die Bewohner des idyllischen Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus dem Wasser. Alle kümmern sich rührend um ihn: der pensionierte Arzt Dr. Books, der Strandgutsammler Kenny Kennet, die Romanautorin Demelza Trevarrick oder Polly, die hübsche Frau des Pastors. Doch keiner von ihnen ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. Denn der junge Joe ist aus London geflohen, wo er einen Kollaps in Gang gesetzt hat. Aber steht wirklich das Ende der Zivilisation bevor? Und was ist mit dem Wal, der in der Bucht von St. Piran schwimmt, viel zu nah am Strand?

GenreRoman, Gesellschaft, Philosophie
VerlagS. Fischer
Seiten480
Erscheinungsdatum27. März 2019 (6. Auflage)

 

 

Astrid Korten: Poppy

„Poppy“ ist ein aufwühlender Psycho-Thriller, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Geschichte handelt von der sechsjährigen Poppy, die von ihrem Stiefvater missbraucht wird. Das Buch trifft sehr, denn es ist aus der Sicht des Kindes geschrieben. „Poppy“ tut weh und berührt tief im Inneren. Gleichzeitig lässt der Thriller den Leser nicht komplett zerstört zurück, sondern lässt eine gewisse Hoffnung leben und hat auch einen gewissen Humor durch die kindliche Art Poppys, Dinge zu beschreiben. Anders wäre diese Geschichte auch nicht zu ertragen. Die Story beschreibt vor allem eine starke Persönlichkeit, aber auch eine unglaubliche Zerbrechlichkeit. Korten geht feinfühlig mit diesem sensiblen Thema um. Daraus ist ein fesselnder Psychothriller entstanden, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Klappentext

„Das ist unser neues Zuhause“, sagt Mama. „Poppy, du musst dich nie vor mir verstecken, weißt du das denn nicht?“, sagt er. „Der hat ein Gesicht wie eine Bowlingkugel“, sagt Oma Becker. „Euch klar ausdrücken, Leute, sagt einfach klar und deutlich, was ihr meint“, sagt der Lehrer. Hilfe, denkt Poppy.

Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter. Der neue „Papa“ erfüllt Poppy jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken. Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kaufen, was immer sie möchte. Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache …

GenrePsycho-Thriller
VerlagBooks On Demand
Seiten196
Erscheinungsdatum17. März 2020 (6. Auflage)

 

 

Lawrence Anthony & Graham Spence: Der Elefantenflüsterer

„Der Elefantenflüsterer. Mein Leben mit den sanften Riesen und was sie mir beibrachten“ ist ein bewegender Bericht vom preisgekrönten Umweltschützer Lawrence Anthony. Eines Tages nimmt er eine Herde wilder und von Menschen traumatisierter Elefanten in sein Naturschutzreservat auf, um sie vor dem Tod zu beschützen. Eine turbulente Zeit beginnt, denn die Tiere zerstören Dinge, sie brechen immer wieder aus und sind das Ziel von Wilderern. Nach und nach entwickelt Lawrence eine enge Beziehung zu den Tieren, die sein Leben veränderten. Dieses Buch ist so beeindruckend geschrieben, anschaulich beschreibt Lawrence, wie er die Dickhäuter erlebt.

Man wird dieses Buch verschlingen und anschließend sofort in das Naturschutzreservat nach Afrika reisen wollen. Lawrence selbst starb 2012 an einem Herzinfarkt – und die ganze Herde versammelte sich anschließend um sein Haus, um ihn zu betrauern.

Klappentext

Der bewegende Bericht vom preisgekrönten Umweltschützer Lawrence Anthony über seine Elefantenherde in der Wildnis Südafrikas. In Lawrence Anthonys Naturschutzreservat hatten fast hundert Jahre keine Elefanten mehr gelebt. Eines Tages erfuhr er von einer heimatlosen und bedrohten Herde, die er bei sich aufnahm. Er entwickelte eine enge Beziehung zu den sanften Riesen, die sein Leben für immer veränderten.

GenreDokumentation, Autobiographie
Verlagmvg Verlag
Seiten448
Erscheinungsdatum15. August 2014

 

 

Daniela Böhle: Schmetterlinge aus Marzipan

Nicht das literarische Werk des Jahres, aber eine süße Versuchung: Dieser Roman ist genau das, was man in diesen turbulenten Zeiten braucht – ein humorvolles Liebes- und Selbstfindungsbuch, eine kleine gemütliche Pause vom Alltag. „Schmetterlinge aus Marzipan“ ist kurzweilig, macht gute Laune und vor allem auch Lust auf Süßes. Also schnell die Kekspackung aus dem Regal geholt, aufs Sofa gekuschelt und ab geht’s in die Welt der authentischen Protagonistin, die den Sprung ins Unbekannte wagt – zwischen Tortenbestellungen und Dating-Portalen.

Klappentext

Die süßeste Versuchung, seit es Kuchen gibt

Gedankenverloren starrt Nina auf die Auslage der kleinen Konditorei: „Praktikant gesucht“, steht da in handgemalten Buchstaben. Schon immer waren Backstuben für Nina Sehnsuchtsorte. Nur hat sie dem Gefühl nie nachgegeben. Jetzt, mit über vierzig, bewirbt sie sich, nimmt unbezahlten Urlaub: Fortan steigt sie jeden Morgen in die verheißungsvoll duftende Backstube hinab wie in eine Zauberwelt. Und auch in der Liebe eröffnen sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten.

GenreRomane & Erzählungen
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Seiten320
Erscheinungsdatum22. März 2019

 

 

Katharina Fuchs: Zwei Handvoll Leben

Es ist ein berührendes Porträt ihrer beiden Großmütter, das Katharina Fuchs in „Zwei Handvoll Leben“ liefert. Die Autorin schafft es, so bildhaft zu beschreiben, dass die Protagonistinnen Anna und Charlotte dem Leser unglaublich nah sind – ganz so, als ob man dabei wäre. Der Leser begleitet zwei beeindruckende Frauen durch Höhen und Tiefen, durch zwei Weltkriege, durch falsche Entscheidungen und herbe Schicksalsschläge, denen die beiden mit ihrem starken Willen begegnen. Dieser Roman ist nicht weniger fesselnd als ein Thriller, er ist emotional und bietet große Erzählkunst.

Klappentext

Deutschland 1914: Charlotte wächst auf dem archaischen Landgut ihres mächtigen Vaters in Sachsen auf. Die Welt scheint ihr zu Füßen zu liegen, als sie von ihrer Tante und deren jüdischem Ehemann in die Leipziger Ballsaison eingeführt werden soll. Sie begegnet ihrer ersten Liebe. Doch der Beginn des ersten Weltkriegs zerstört ihre Pläne. Und ihr Leben verändert sich für immer.

Gleichzeitig gelingt es Anna, zwischen den Wasserstraßen des Spreewalds, wo Verzicht und harte Arbeit erfinderisch machen, dem Schicksal immer wieder ein Schnippchen zu schlagen. Doch sie verkennt die tiefe Liebe ihres besten Freundes, bevor er an die Westfront zieht. An einem eiskalten Tag im Februar 1919 steigt die neunzehnjährige Schneiderin alleine in den Zug nach Berlin. In den engen Hinterhöfen des Wedding prallen Hunger und Armut auf den ungezügelten Lebensdurst der beginnenden zwanziger Jahre. Und im Konsumtempel KaDeWe sucht man Verkäuferinnen…

Anna und Charlotte werden sich erst 1953 in Berlin begegnen. Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege und ihr deutsches Schicksal. Es ist die Ehe ihrer Kinder, die die beiden ungleichen Frauen zusammenführt, und eine tiefe Verbundenheit durch denselben Schmerz, den sie noch nie zuvor einem anderen Menschen anvertraut haben.

GenreRoman
VerlagDroemer Taschenbuch
Seiten544
Erscheinungsdatum02. März 2020 (2. Auflage)

 

 

Sigrid Nunez: Der Freund

Ein Schriftsteller nimmt sich das Leben. Er hinterlässt neben seiner dritten Ehefrau und der Dogge Apollo seine beste Freundin, deren Leben von nun an von Trauer gezeichnet ist. Sie ist die namenlose Ich-Erzählerin in dem Roman „Der Freund“. Es ist ein tiefsinniges Werk über die Freundschaft und das Leben, über Liebe, Einsamkeit, Trauer, Selbstreflexion und Melancholie. Es geht aber auch um das Nachdenken über die Literatur und den Beruf des Schriftstellers. Die alleinstehende Protagonistin, eine Schriftstellerin, führt in dem Buch quasi dauerhaft Gespräche mit dem Verstorbenen. Sie nimmt die riesige Dogge, die ihr vererbt wurde auf, und es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Apollo wird zum Rückhalt der Erzählerin und immer mehr der Freund, den sie verloren hat. Nunez schafft es, mit ihrem klugen Schreibstil, einer Balance zwischen Leichtigkeit und Ernst und voller Offenheit, den Leser in die kleine Wohnung in New York zu holen.

Klappentext

Eine Frau, die um ihren Freund trauert, ein riesiger Hund – und die berührende Geschichte ihres gemeinsamen Wegs zurück ins Leben

Als die Ich-Erzählerin, eine in New York City lebende Schriftstellerin, ihren besten Freund verliert, bekommt sie überraschend dessen Hund vermacht. Apollo ist eine riesige Dogge, die achtzig Kilo wiegt. Ihr Apartment ist eigentlich viel zu klein für ihn, außerdem sind Hunde in ihrem Mietshaus nicht erlaubt. Aber irgendwie kann sie nicht Nein sagen und nimmt Apollo bei sich auf, der wie sie in tiefer Trauer ist. Stück für Stück finden die beiden gemeinsam zurück ins Leben. Ein Roman über Liebe, Freundschaft und die Kraft des Erzählens – und die tröstliche Verbindung zwischen Mensch und Hund.

GenreRoman
VerlagAufbau Verlag
Seiten235
Erscheinungsdatum21. Januar 2020 (5. Auflage)

 

 

Mona Kasten: Dream Again

„Dream Again“ ist der fünfte und letzte Teil der „Again“-Reihe von Mona Kasten. Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Jude geschrieben und zieht sofort in seinen Bann. Man erlebt mit Blake und Jude eine Achterbahnfahrt der Gefühle, ist gefesselt in der Geschichte voller unausgesprochener Gefühle und Erinnerungen. Es geht um zwei junge Menschen, ihre Träume und die Realität, um Liebe und um Hoffnung. „Dream Again“ ist ein Buch zum Lachen, Weinen und Verlieben. Perfekt, um die turbulenten Wochen aktuell für einige Stunden auszublenden!

Klappentext

Jude Livingston ist am Boden zerstört: Ihr großer Traum, als erfolgreiche Schauspielerin in L.A. durchzustarten, ist geplatzt. Ohne Job und ohne Geld bleibt ihr keine andere Wahl, als zu ihrem Bruder nach Woodshill zu ziehen – und damit auch in die WG ihres Ex-Freundes Blake Andrews. Schnell merkt Jude, dass aus dem humorvollen Jungen von damals ein gebrochener Mann geworden ist, der ihr die Trennung nie verziehen hat. Doch die Anziehungskraft zwischen ihnen ist heftiger als je zuvor. Und schon bald müssen sich Jude und Blake fragen, ob sie bereit sind, ihre Herzen erneut zu riskieren …

GenreLiebesroman
VerlagLYX
Seiten480
Erscheinungsdatum23. März 2020 (2. Auflage)

 

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