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Energieversorgung der Zukunft
Fernwärme – gut für die Umwelt, das Klima & die Karlsruher

Energieversorgung der Zukunft Fernwärme – gut für die Umwelt, das Klima & die Karlsruher

Quelle: Pixabay

Fernwärme gilt als ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Energieversorgung der Zukunft. Wer sich in Karlsruhe für Fernwärme entscheidet, kann mit den Stadtwerken Karlsruhe außerdem – dank einer effizienten Lösung – Umwelt sowie Klima schonen.

Fernwärme – Konzept & Entwicklung

Hinter dem Begriff Fernwärme verbirgt sich die Versorgung von Gebäude mit Warmwasser und Heizwärme, also thermischer Energie. Diese kommt, wie der Name Fernwärme schon vermuten lässt, aus der Ferne und nicht aus einem im Haus befindlichen Heizkeller. Stattdessen wird die Fernwärme-Energie über isolierte Rohrleitungen, die überwiegend erdverlegt sind, direkt von unterschiedlichen Versorgern (Kohlekraftwerk, Biomassekraftwerk) oder einer Sammelstelle zu den angeschlossenen Wohngebäuden geliefert.

Fernwärme gilt als eine der effizientesten Formen der Energieversorgung und wird insbesondere in Ballungszentren angeboten.Das Konzept dahinter stammt übrigens aus der Römerzeit, denn bereits vor mehr als 2.000 Jahren wurde heißes Wasser mittels Leitungen in Becken und Gebäude für Bodenheizungen transportiert. Die ersten Fernwärmesysteme der Neuzeit wurden allerdings erst in den 1870er und 1880er Jahren in Lockport und New York errichtet. Erst später, in den 1920er Jahren wurden dann auch in Deutschland die ersten Fernwärmenetze installiert. Heute gibt es deutschlandweit rund 1.400 Fernwärmenetze mit einer Gesamtlänge mehr als 19.000 Kilometern.

Fernwärme in Karlsruhe

Als einziger Anbieter für Fernwärme stehen die Stadtwerke Karlsruhe. Durch sie ist es möglich, dass das Karlsruher Fernwärmenetz in mehreren Stadtteilen immer weiter ausgebaut werden kann. Zudem gilt Fernwärme zu den größten Klimaschutzprojekten der Stadt und stellt damit einen wichtigen Beitrag für die Energiewende dar. Die Besonderheit der Karlsruher Fernwärme liegt nämlich in ihrer Herkunft. Die Energie stammt nämlich überwiegend von der Niedertemperaturabwärme aus der Raffinerie MiRO, die sonst ungenutzt an die Umgebung abgegeben würde. So werden jedes Jahr über 100.000 Tonnen CO2 eingespart. Für diesen deutschlandweit modellhaften Ausbau sind die Stadtwerke schon mehrfach ausgezeichnet worden.

Rund 60 Prozent der Karlsruher Fernwärme ist Abwärme der Raffinerie. Die restlichen 40 Prozent entstehen in so genannter Kraft-Wärme Kopplung im Rheinhafen-Dampfkraftwerk der EnBW sowie im Heizkraftwerk West und in den beiden Heizwerken Ahaweg und Waldstadt der Stadtwerke Karlsruhe. Durch die Kraft-Wärme-Kopplung kann die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme verwendet und so die Primärenergie zu 90 Prozent ausgenutzt werden.

Fernwärme boomt in Karlsruhe

Das Fernwärmenetz in der Fächerstadt bestand grundlegend aus zwei Hauptleitungen, die Karlsruhe von Westen nach Osten durchziehen. Allerdings machte die kontinuierliche Ausweitung des Versorgungsnetzes den Bau einer dritten Fernwärme-Hauptleitung notwendig, die im Jahre 2014 in Betrieb ging. Die drei Hauptleitungen zusammen bilden eine grundlegende Basis für die Fernwärme-Strategie der Stadtwerke Karlsruhe.

So können auch die weiter von der Karlsruher Innenstadt entfernten Stadtteile und Städte mit Fernwärme versorgt werden. Nachdem nämlich im Herzen Karlsruhes schon länger mit Fernwärme geheizt werden kann, ist es nun auch den Bewohnern von Oberreut, Beiertheim, Durlach und der Rheinstrandsiedlung sowie zeitnah auch von Rheinstetten, Dammerstock und Rüppurr möglich, sich für die klimaschonende Heizenergie zu entscheiden.

Fernwärme Kosten in Karlsruhe

Die Vorteile der Fernwärme aus Kundensicht sind neben einer hohen Preisstabilität die überschaubaren Investitionskosten für den Hausanschluss und die Wärme-Kompaktstation, niedrige Betriebskosten, die mit 30 Jahren veranschlagte lange Lebensdauer der Anlage und der geringe Platzbedarf – es sind weder Tank, Kessel noch Schornstein notwendig. Außerdem erfüllt die Fernwärme durch den hohen Anteil an Abwärme aus der Industrie und aus Kraft-Wärme-Kopplung alle Wärmegesetze des Landes und des Bundes, so dass keine weiteren baulichen Maßnahmen zum Ausgleich, wie Wärmedämmung oder Solaranlage, notwendig sind.

Die Fernwärme-Preise in Karlsruhe gehören mit zu den günstigsten und die Stadtwerke fördern den Hausanschluss mit mindestens 2.500 Euro. Zusätzlich gibt es 50 Prozent Rabatt auf die Kompaktstation, wenn der Heizungsbauer sie über die Stadtwerke bezieht. Bei der Umstellung auf eine zentrale Wärmeversorgung verdoppelt sich die Basisförderung.

Im Überblick

  • Aktueller Fernwärmepreis in Karlsruhe: 6,08 Cent/kWh (brutto)
  • Förderung Hausanschluss: mindestens 2.500 Euro
  • 50 Prozent Rabatt auf Kompaktstation

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